Sonntag, April 14, 2024
Spielberichte

Ein Punkt zum Jahresauftakt

Das erste Punktspiel Jahr 2020 bringt für die Güstrower Handballmänner lediglich einen Punkt aus der Heimspielbegegnung mit dem Tabellennachbarn HSV Grimmen 92.
Die Gäste aus der Trebelstadt hingegen wollten den Schwung aus 2019 mitnehmen und nachdem sie dem SV Fortuna Neubrandenburg ein Unentschieden abgerungen hatten und gegen die Männer der TSG Wismar sogar die vollen zwei Punkte einstrichen auch aus der Barlachstadt zwei Punkte mitnehmen.

Da kein Linkshänder verfügbar war, mussten die Gastgeber mit einer veränderten Aufstellung starten und da auch die Zeitmessanlage in der Sporthalle Kessiner Straße ausgefallen war und somit der zeitliche Stand nicht sichtbar war, brachte dies zusätzliche Unruhe. Trotzdem bestimmten die Hausherren von Beginn an den Spielverlauf. Nach und nach konnten sich die Güstrower einen sehr kleinen zwei Tore Vorsprung erspielen, aber da die gewohnten Abläufe nicht stimmten und auch die Gäste mehr in mehr ins Spiel fanden und sich auf die veränderte Aufstellung der Güstrower einstellen konnten, hatten diese Raum und Möglichkeiten um den Rückstand wett zu machen und bis zur Pause selbst mit zwei Treffern in Front zu gehen.

Durchgang zwei lief weiter nicht optimal für die GHV Sieben. Da die Grimmener Männer zeitweise sehr robust zu Werke gingen und dafür entsprechend bestraft wurden, konnten die Gastgeber die Überzahlsituationen dahingehend nutzen, um den Rückstand aufzuholen und beim 22:22 den Ausgleich herstellen. Im nachfolgenden Schlagabtausch gelang es keiner Mannschaft das Spiel an sich zu reißen. Am Ende blieb es mit einem 27:27 unentschieden. Die Hausherren waren einerseits enttäuscht, dass kein Sieg zu verbuchen war, andererseits dann aber doch zufrieden mit dem einen Punkt. Mit einem ausgeglichenen Punkte und Torekonto stehen die Güstrower auf Platz 6 der aktuellen Tabelle.

GHV: Niklas Henk, Oliver Mayer, Peter Ritzrau, Lukas Dombrowski, Clemens Golatowski, Pascal Burke (1), Til Granholm (6), Till Mallach (4), Tim Dethloff (6), Moritz Langer (1), Johannes Karl, Tim Stubbe (3), Kai Niehörster (6)