GHV-Männer scheiden aus Pokal aus

Am ersten Novemberwochenende stand der Pokalwettbewerb im Handball auf der Agenda. Im Gegensatz zu den Vorjahren, starteten beide Männerteams in das Achtelfinale, mussten jedoch am Ende der Partien den jeweiligen Gegnern den Einzug in die nächste Runde überlassen.

In der heimischen Sporthalle Kessiner Straße empfing die 2. Männermannschaft den höherklassig spielenden MV-Ligisten Stavenhagener SV, der der Favoritenrolle jedoch erst in den letzten neunzig Sekunden gerecht wurde. Unsere „Zweite“ verkaufte sich in diesem Spiel sehr teuer, sie zog im Gleichschritt mit und gab dabei über weite Phasen den Ton an. Zur Halbzeit gingen beide Teams mit 8:8 in die Pause. Durchgang Zwei verlief analog dem Ersten, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Doch in den letzten Spielsekunden hatte der Gast die Nase vorn und zog mit 19:20 in die nächste Rundes des Landespokals ein. Auch wenn die GHV-Niederlage zunächst etwas schmerzte, hat das Team in diesem Spiel viel Positives mitnehmen können, worauf in den kommenden Liga-Spielen aufgebaut werden kann.

Die 1. Männermannschaft des GHV war auswärts beim Ribnitzer HV gefordert. Nach einer heiß umkämpften Stunde waren beide Teams gleich auf und es ging mit 25:25 ins 7 Meter Werfen. Hier hatten die Bernsteinstädter die glücklichere Hand und sind somit eine Runde weiter. Für die „Erste“, die die Anfangsviertelstunde etwas verschlief (9:6), startete dann aber die Aufholphase. Bei Minute 21 gingen auch in diesem Match beide Mannschaften nahezu im Gleichschritt, wobei die Gäste aus Güstrow zunächst noch hinterher liefen. Zur Pause trennte man sich mit 14:13, womit noch alles offen war.

Durchgang zwei verlief ähnlich. Ab der 51. Minute übernahmen die Barlachstädter das Zepter und konnten sich auf 21:23 leicht absetzen. Doch die Gastgeber waren bissig und holten auf. Das Agieren der GHVler in doppelter Unterzahl zeichnete sich als überaus schwierig aus, so dass es am Ende der sechzig Minuten 25:25 stand.
Nach dem Sieben-Meter-Werfen mussten die Gäste sich unglücklich geschlagen geben.

Fazit: Sicher schmerzt das Ausscheiden aus dem Pokalwettbewerb, jedoch hat die „Erste“ wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und wird darauf in den kommenden Spielen weiter aufbauen.