11.10.2008: SG Bützow-Güstrow – HSV Peenetal Loitz 21:21

Sieg aus der Hand gegeben

In der Güstrower Sport- und Kongresshalle empfingen die Handballdamen der SG Bützow-Güstrow die Mannschaft vom HSV Peenetal Loitz zum Heimspiel. Bisher war es den Bützowerinnen immer gelungen, gegen die Loitzer einen Sieg zu erspielen. Doch sollte es dieses Mal auch gelingen? Zunächst sah es ganz danach aus. Die Deckung leistete gute Arbeit und ließ kaum Lücken offen, weshalb es die Gäste aus der zweiten Reihe versuchten. Zwar machten die Loitzerinnen die ersten beiden Tore in der Partie (2:0), jedoch ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten. Unseren Frauen gelang sogar ein 5:2-Zwischenstand. Sie konnten die Gegner bis zum 10:6 auch immer auf zwei bis drei Tore Abstand halten. Doch dann kam ein Bruch ins Spiel. Nun leistete sich die Heimmannschaft gleich 4 technische Fehler hintereinander in ihren Angriffen und luden die Gäste aus Loitz zu Kontern ein, die sie auch konsequent nutzten. Zur Halbzeitpause war der Vorsprung dann weg und man ging beim 11:10 aus Sicht der Gastgeber in die Kabinen.

In der zweiten Spielhälfte kämpfte zwar die Deckungsreihe weiter verbissen um jeden Ball und konnte vermehrt Torabpraller für sich gewinnen, jedoch verzettelten sich die Gastgeberinnen im Positionsspiel und produzierten mehrfach Abspielfehler. Allerdings wurden sie bei 1:1-Aktionen zum Teil sehr hart gefoult von ihren Gegenspielerinnen, was die beiden Unparteiischen aber unbestraft ließen. Dadurch wurde es nicht leichter, sich im Angriff durchzusetzen. Viele Abwehraktionen blieben eben ungeahndet. Doch das allein war nicht der Grund, weshalb die zweite Hälfte bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen war und es offen blieb, wer letztlich als Sieger vom Parkett gehen darf. Beide Mannschaften kämpften bis zur letzten Minute. Legte eine Mannschaft vor, glich die andere wieder aus. So verwunderten trotzdem die Zwischenstände von 14:14, 17:17 und 19:19, zumal sich unsere Mannschaft schon wieder mit 2 Toren absetzen konnte (17:15). Alleine Jette Prüßing nahm sich des Öfteren den Mut und versuchte, aus der zweiten Reihe Tore zu machen, was ihr insgesamt viermal gelang. Das 20:21 drei Minuten vor dem Schlusspfiff ließ schon Schlimmes erahnen, jedoch war das Spiel für die Spielgemeinschaft noch nicht vorbei. Durch eine 1:1-Aktion konnte eine SG-Akteurin einen Siebenmeterstrafwurf herausholen, den es zu treffen galt. Diese Schwere Aufgabe nahm Nicole Käther auf sich und konnte den Ausgleichstreffer zum 21:21 erzielen. Bis zum endgültigen Abpfiff konnte allerdings kein Tor mehr erzielt werden, sodass es beim Unentschieden blieb. Doch Erleichterung tat sich trotzdem Kund. Zwar wollte man gewinnen, aber wenigstens einen Punkt konnte man erkämpfen und in heimischer Halle lassen.

Für die Spielgemeinschaft spielten: Semler (im Tor), Sachs (2 Tore), Müller (1), Klink (1), Schult (4), Käther (5), Herholz, Riechelmann (2), Krupke (2), Prüßing (4).

 
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