22.04.2017: SV Warnemünde – GHV I 32:22

Kein Punktgewinn im letzten Auswärtsspiel

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison 2016/17 machten sich die GHV Männer auf den Weg zum SV Warnemünde und erwarteten eine sehr schwere Partie. Ausgehend von der Tabellensituation (SVW Platz 3) war es von vorn herein klar, wer die Favoritenrolle einnimmt. Warnemünde musste gewinnen um sich die Chance auf die Vizemeisterschafft zu erhalten. Das Hinspiel im Dezember 2016 verlor der GHV in heimischer Halle knapp mit 25:26. Solch ein enges Spiel wollten die SVW´ler in heimischer Halle ihren Fans nicht präsentieren. Mit Rückhalt einer bis auf den letzten Platz belegten vollen Bank starteten sie ins Spiel.

Warnemünde gelang dann auch der erste Treffer über ihren konterstarken Rechtsaußen. Aber Güstrow war nicht zum Zuschauen angereist und zog nach. Erneut übernahmen die Hausherren im Anschluss die Führung. Bis zum 3:3 war alles noch im Lot. Dann aber kam der GHV-Express aus dem Takt, Warnemünde nutzte die Chance und quittierte Fehler auf Güstrower Seite mit Toren für sich. So zogen die Gastgeber Tor um Tor davon (10:5). Güstrow fing sich aber wieder, stellte sich auf das robuste Spiel der Warnemünder ein und hielt bis zur Pause Anschluss (13:9). Sicher sind vier Tore Rückstand nicht von der Hand zu weisen, aber in vergangenen Spielen zeigten die jungen Wilden, dass man auch in der Lage war, ein Spiel zu drehen, um dann sogar noch als Sieger von der Platte zu gehen.

Die zweite Spielhälfte knüpfte nahtlos an die erste an. Warnemünde hielt die Barlachstädter auf Distanz. So liefen die GHV Männer einem immer größer werdenden Rückstand hinterher.
Hingegen spielte sich die Heimmannschaft in einen Rausch. Früh schwenkte der SVW auf die Siegstraße ein. Das besonders für die Gastgeber wichtige Match endete nach 60 Minuten mit der höchsten Saisonniederlage für die Barlachstädter beim Stand von 32:22.

Nun heißt das Motto: schnell dieses Negativerlebnis ausblenden und in der kommenden Woche beim letzten Heimspiel der Saison dem neuen Landesmeister so lange wie möglich die Stirn bieten.

GHV: Max Godow, Oliver Mayer, Marcel Tiedemann, Michael Köhler (2), Dorian Froriep (1), Paul Golatowski (3), Tom Golatowski (5), Christoph Götze (1), Tim Dethloff (9), Moritz Langer (1)

 
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