03.10.2015: GHV I - Schwaaner SV 17:19

Erneut Lehrgeld gezahlt

Am ersten Oktobersamstag empfingen die Güstrower Handballmänner in der Sporthalle Kessiner Straße den Schwaaner SV. Die GHV`ler hatten sich für dieses zweite Heimspiel vorgenommen endlich die ersten zwei Punkte einzuspielen.

Nach dem Anpfiff  begann eine Phase des Abtastens, bevor die Männer um Coach Olli Mayer mit zwei Toren vorlegten. Schwaan versengte ebenfalls einen Treffer im Güstrower Tor, doch auch die weiteren Angriffe endeten für die Hausherren erfolgreich, so dass Schwaan beim Stand von 5:1 augenscheinlich ins Grübeln kam. Die Güstrower Abwehr stand konsequent, was aber im Gegenzug auch den einen oder anderen Strafwurf zu Gunsten der Gäste einbrachte. Diese wiederum setzten diese Chancen frei vom Punkt werfen zu können in Tore um, so dass sich der Rückstand für die Bekestädter in Grenzen hielt. Schon jetzt war abzusehen, dass es ein Torarmes Spiel werden würde. Beide Abwehrreihen taten ihr bestes und auch die Keeper in beiden Toren waren in ihrem Element. Bis zur Pause erarbeiteten sich die Güstrower einen kleinen, aber keines Wegs sicheren Vier-Tore-Vorsprung (10:6).

Schwaan kam gestärkt aus der Pause und legte gleich einmal vor. Güstrow suchte und fand weiterhin die Lücken in der Gästeabwehr und war beim Stand von 14:8 sogar mit sechs Toren weg. Aber die Erfahrung war im Gepäck der Gäste mit nach Güstrow gereist. Sie spielten unbeirrt weiter und nutzten die kleinsten Fehler der GHV´ler rigoros aus. Etwa zehn Minuten vor Ende der Partie hatten die Schwaaner das entscheidende Mittel gefunden. Mit einer gezielten Manndeckung störten sie massiv den Spielfluss der Gastgeber. Daraus resultierende Einzelaktionen der Barlachstädter führten nicht zum gewünschten Erfolg, so dass Schwaan aufholen konnte und beim Stand von 17:18 erstmals die Führung übernahm und kurz vor dem Schlusspfiff sogar noch Treffer Nummer 19 im GHV-Tor versenken konnte.

Fazit: Güstrow geht erneut leer aus und muss sich der Erfahrung und Cleverness der Gäste beugen.

GHV: Max Godow, Oliver Mayer (beide Tor), Thomas Kahl, Marcel Tiedemann (2), Dorian Froriep, Lukas Müller, Matthias Kahl (1), John Heuer (1), Paul Golatowski (2), Marcel Möller (3), Tobias Nath, Tim Dethloff (6), Daniel Niemann (2)

 
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