31.08.2013: Vorlo-Cup

Dritter Platz beim Vorlo-Cup

Die Frauen der SG Bützow-Güstrow nahmen am 31.08.2013 am Vorlo-Cup teil, der alljährlich vom Mecklenburger SV ausgetragen wird. Die Turnierteilnahme diente der letzten Standortbestimmung unserer Mannschaft. Die Platzierung selbst sollte zweitrangig sein, wenngleich das Ziel, in das Finale zu gelangen, nicht nur möglich erschien, sondern auch angestrebt worden ist. Die Trainer wechselten ungeachtet der jeweiligen Spielsituation durch, was immer auch wieder einen kleinen Bruch im Spiel bewirkte. Jede Spielerin sollte mit der Drucksituation umgehen lernen, denn letztlich wird es in der kommenden Punktspielserie zu ähnlichen Situationen kommen. Im Ergebnis schafften die Frauen im kleinen Finale den dritten Platz, als sie sich hier gegen die erfahrenen Spielerinnen des SV Pädagogik mit 12:8 durchsetzten. Gespielt wurde jeweils einmal 30 min, ohne Team-Time-Out.

Bis dahin zeigten unsere Frauen einen guten Start gegen die Verbandsligisten aus Neukloster, die sie mit 14:7 besiegten. Hierbei war auffällig, dass Neukloster vermeidbare Treffer erzielte, die immer nach dem gleichen Muster abliefen. Leider fand die SG dagegen kein Mittel in der Abwehr. Dafür hatte die SG stets eine Antwort parat.

Da das Turnier in zwei Staffeln ausgetragen worden ist, musste als Nächstes ein Sieg gegen die Gastgeberinnen aus dem Dorf Mecklenburg her. In diesem Fall hätte man als Sieger gegen die Zweiten aus der anderen Staffel, die aus dem SV GW Schwerin II (dem amtierenden Landesmeister), der SV Pädagogik Rostock (ebenfalls MV-Liga) und der TSG Wismar III (einer jungen, im Aufbau befindlichen dynamischen Truppe) bestand, spielen können.

Die Spiele gegen den Mecklenburger SV gestalten sich immer spannend, so auch vorgestern, zumindest in der Anfangsphase. Da gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, nachdem die Gastgeberinnen zwar zum 3:0 vorgelegt hatten, unsere Frauen aber durch mehrere Treffer vor allem durch Caroline Kröning den Anschlusstreffer erzielen konnten. Lange lagen danach unsere Frauen mit einem Tor hinten. Hier zeigten sich dann aber zunehmend Schwächen in der Konzentration, die zu Ballverlusten führten oder die mögliche Eroberung von Bällen vereitelten. Gegen Ende der Spielzeit zogen die Gastgeberinnen dann Tor um Tor zum 13:8-Endstand davon, ein Ergebnis, das in der Höhe zu hoch ausgefallen ist.

Da der Mecklenburger SV auch Neukloster besiegt hatte, waren die Gastgeberinnen in der Staffel II Sieger. Sie spielten gegen den SV Pädagogik Rostock um den Einzug in das Finale, während unsere Frauen gegen GW Schwerin anzutreten hatten. Bis dahin hatten die Hauptstädterinnen ihre Spiele jeweils haushoch gewonnen, und das vor allem über ihr bekanntes Konterspiel. Marschroute war deshalb, dieses Konterspiel zu unterbinden. Das ist in der Partie gelungen. Ansich also eine gute Ausgangslage. Die Favoriten zeigten aber, dass sie auch im gebundenen Spiel ihre Qualitäten haben und schenkten immer wieder auch leichte Tore ein. Die SG konnte zwar über den starken Einsatz von Linda Buchholz die meisten Tore gegen den Favoriten in diesem Turnier (11) erzielen, musste aber auch die meisten Gegentreffer (19) hinnehmen. Damit hatte die SG den Einzug ins Finale verpasst.

Im kleinen Finale sollte auf jeden Fall ein Sieg gegen die MV-Ligisten aus Rostock her. Hier wurde kaum ausgewechselt. Die erste Formation spielte im Wesentlichen durch. Die Mannschaft ließ nichts anbrennen. Schnell lag sie mit 2-3 Treffern vorn. Wenn nicht auch sogenannte 100-prozentige mehrfach ausgelassen worden wären, hätte der Sieg schnell klar sein können, so aber wurde es noch einmal eng als die Gegnerinnen von Pädagogik in der 24. Minute auf einen Treffer herankamen. Diese Phase konnten unsere Damen jedoch überstehen.

Schwerin setzte sich schließlich genauso deutlich gegen die Gastgeberinnen durch, so dass sie die ungeschlagenen Turniersiegerinnen wurden. Der Mecklenburger SV wurde 2. und die SG 3.

SV Pädagogik wurde 4., so dass die MV-Ligisten die ersten vier Ränge bekleideten. Wismar wurde 5. und Neukloster bildete das Schlusslicht. Als positives Fazit kann hervorgehoben werden, dass die Torhüterinnen gut harmonierten und jede ihren Beitrag leistete. Auch der Angriff wurde gegenüber dem letzten Turnier besser. An der Deckung ist weiter zu arbeiten. Da fehlte es immer mal wieder an der nötigen Abstimmung.

 
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