28.10.2012: SV Pädagogik Rostock – SG Bützow-Güstrow 24:16

Trotz Niederlage - Kopf hoch Mädels 

Nach dem punktelosen Spiel gegen Motor Barth am 20.Oktober hieß es nun für die SG-Damen „Kopf hoch“ und mit vollem Einsatz in das Spiel gegen die Gastgeber starten.

In der ersten Halbzeit fanden die Spielerinnen der SG jedoch nur sehr schwer ins Spiel und so wurden Angriffe zu wenig vorbereitet und einfache Torchancen nicht genutzt. Das erste Tor wurde durch einen verwandelten Strafwurf erzielt und sollte auch zunächst das einzige bleiben, während die Gastgeber weitere fünf Tore, vorwiegend durch Konter, erzielen konnten. Auch wenn die 3-2-1 Abwehr der SG-Damen besser funktionierte und es den Rostockern durch schnelleres Verschieben und bessere Absprachen untereinander nicht leicht machte, konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung weiter ausbauen. Da es sich dabei um eine kräftezerrende Deckungsvariante handelt und auch die Gastgeberinnen besser damit umzugehen wussten, wurde im Verlauf der ersten Halbzeit auf eine 6/0-Abwehr umgestellt. Im Angriff lief es weiterhin nicht gut für Bützow-Güstrow, Tore aus der zweiten Reihe konnten aufgrund eines starken Blocks seitens der Gastgeber und mangelnde Treffsicherheit nicht verwandelt werden.  Gerade einmal die Hälfte der insgesamt sechs herausgespielten 7-Meter konnten ihren Weg ins Tor finden. Mit einem 11:5 Rückstand gingen die SG-Damen in die Halbzeitpause.

Mit neu gesammelten Kräften ging es in die zweite Spielhälfte, ein 6-Tore-Rückstand ist aber keineswegs zu diesem Zeitpunkt bereits Spielentscheidend. Der Rückraum der SG trat den Gastgeberinnen nun mit einer viel höheren Torgefährlichkeit entgegen als zu Beginn der Partie. Das bisher ungenutzte Zusammenspiel mit dem Kreis funktionierte und führte durch Daniela Zech ein ums andere Mal zum Torerfolg. Sie sorgte auch mit dem letzten Tor in diesem Spiel, ein „Heber“ über den Torwart hinweg, dafür, dass die SG-Damen trotz verlorenem Spiel mit einem kleinen Lächeln vom Spielfeld gehen konnten.

Im Gegensatz zum Spiel der Vorwoche fehlte es der Mannschaft an Torgefährlichkeit bzw. wurden sich bietende Gelegenheiten zu wenig genutz, die Aussenpositionen blieben komplett torlos. Positiv zu erwähnen sind in diesem Spiel die Torhüterinnen, sie boten mit ihrer Leistung einen guten Rückhalt für die Mannschaft und verhinderten damit eine größere Tordifferenz. Insgesamt wurden die Angriffe im Vergliech zu den bisherigen Spielen wesentlich kreativer gestaltete, führten jedoch nur selten zum gewünschten Erfolg. Aus Sicht der SG-Damen fiel das Endergebnis (24:16) zu hoch aus. Im Nachgang ist zu sagen das sich die Mannschaft das Spiel zu schwer gemacht hat. Es gilt nun auf den Erfahrungen dieser Partie aufzubauen um endlich den ersten Punktgewinn verbuchen zu können.

SG: Koula, Staude, Schmidt, Kretschmer, Palme, Masermann, Herbst, Pusch, Bollow, Kröning, Beier, Stuber, Zech

 
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