10.03.2012: Güstrower HV III – Vellahner SV 29:24

Die 3. Männermannschaft und ihre „Griechen“

Die Scharte aus dem ersten Saisonspiel gegen Vellahn auswetzen, hatte sich die 3. Männermannschaft des GHV fest vorgenommen. Vorteil bis auf Mylius waren alle Spieler an Deck. In Führung gingen allerdings die Gäste aus Vellahn, doch Eickhoff glich aus. Den folgenden Strafwurf der Vellahner konnte Maack im GHV-Kasten parieren, ebenso den Nachwurf. Zweimal Tetzlaff und 3:1 für die Gastgeber. Dann wieder die Gäste: zu einfach kamen sie zu Torerfolgen, 3:5. Doch die Güstrower kämpften, Kruse von außen, Eickhoff im Doppelpack, 6:7, sie blieben dran. 22 Minuten gespielt, der erste Strafwurf für den GHV. Würde es heute besser mit der Verwertung klappen, als in den letzten Spielen? Schneider wirft, und… verflucht, wieder kein Treffer! Vier Minuten später versucht Jokisch sein Glück, aber nein, ein Fluch schien auf der Mannschaft zu liegen. Lohse konnte noch kurz vor der Pause zum 12:14 verkürzen, aber noch war die Leistung des GHV unter seinem Niveau.

Drei Minuten brauchten die Güstrower nach Wiederanpfiff, um überhaupt torgefährlich zu werden. Aber auch dann gelang kein Treffer aus dem Spiel sondern: oh nein – Strafwurf! Wer sollte, wollte, konnte werfen? Kruse nahm sich gelassen den Ball und verwandelte. Der Jubel der Zuschauer kannte keine Grenzen. Langsam kehrte die Selbstsicherheit wieder beim GHV ein. Zwei schnelle Angriffe, zweimal Lohse als Torschütze und der GHV war wieder dran, 15:16. Auch den folgenden Strafwurf verwandelte Kruse. Doppelpack wieder von Eickhoff und Schröder schaffte den Ausgleich, 19:19. Dann wieder Strafwurf für Güstrow, erneut Kruse vom Punkt und scheitert. Och nee, sollte das Glück so kurz gewesen sein? Aber reaktionsschnell kann Kruse den Abpraller fangen und doch noch zum Torerfolg kommen. Nach dreißig Minuten übernahmen die Gastgeber wieder die Führung und ließen sie sich nicht wieder entreißen. Das letzte Tor für seine Mannschaft erzielte Kruse per, wie kann es anders sein, Strafwurf. Endergebnis 29:24.

Aus einer, zwar nicht durchgängig guten geschlossenen Mannschaftsleistung, ragten heute Eickhoff und Kruse hervor. Kein Wunder! Bedeuten ihre Vornamen im Griechischen genau die heutigen Tugenden der Beiden: Peter, der Fels und Alexander, der Beschützer.

GHV: Maack, Ullrich, Ahrendt, O. Schröder (2), Knütter (1), Jokisch, Lindenau, Lohse (7), Schneider, Froriep, Eickhoff (10), Kruse (7), Tetzlaff (2)

 
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