26.02.2011: Güstrower HV I – SG Banzkow-Leezen 29:36

Ohne Chance gegen Tabellenführer

Der GHV war nach den letzten beiden Heimspielen gegen Warnemünde und Altentreptow, die man siegreich gestalten konnte, hoffnungsvoll, auch gegen den Tabellenführer der Handball-MV-Liga, die SG Banzkow-Leezen, mindestens einen Punkt zu holen. „Ja, ich habe daran geglaubt. Schließlich hat auch Warnemünde gegen ihn gewonnen. Doch es hätte dann bei uns auch alles stimmen müssen“, sagte GHV-Coach Gerald Hein nach dem Spiel. Und da banal gesehen nicht alles stimmte, klappte es am Ende auch nicht mit dem erhofften Ergebnis.

Nur in der ersten Viertelstunde schaffte es der Gastgeber, dem Favoriten Paroli zu bieten. „Wir haben konzentriert angefangen und mit unserer offensiven 4/2-Deckung den Banzkowern auch einige Schwierigkeiten bereitet“, so Hein. Das änderte sich im Laufe der Zeit, auch deshalb weil Konzentrationsschwächen zu einfachen Toren des Gastes führten. Außerdem scheiterten die Güstrower auch immer wieder am gegnerischen Torhüter, der einen starken Tag erwischte. „Das ist ein gutes Beispiel. Wir haben es in einigen Situationen nicht geschafft, taktisch unser Spiel zu verändern. Der Keeper war unten sehr stark. Warum werfen wir dann nicht weiter oben? So hätten wir vielleicht mehr Erfolg gehabt“, fragte sich Gerald Hein.

Was allerdings stimmte, war die Moral der Mannschaft. Die ist intakt und ließ den GHV auch in der zweiten Halbzeit nicht untergehen. Banzkow, das mit einem großen Fananhang in die Sporthalle Kessiner Straße anreiste, war nicht mehr zu stoppen. Der Gast stellte sich clever an und nutzte jeden Fehler der Güstrower eiskalt aus. „Sie haben weniger Fehlwürfe als wir gehabt und natürlich verdient gewonnen“, analysierte der GHV-Coach und meinte weiter: „Wir haben nie den nötigen Druck aufgebaut, den wir uns erhofft hatten. Zudem kam hinzu, dass wir zu viele Konter verworfen haben. Eine Tatsache, die sich später im Sieben-Tore-Rückstand (29:36) widerspiegelte.“ Erfolgreichster Werfer in den Reihen des GHV war am Ende Andreas Nowatzki mit insgesamt 16 Toren. (behm)

GHV: Pötzsch, Nucklies, Stölken, Nowatzki, Golatowski, Kalien, Kaiser, Frick, T.Kahl, M.Kahl, Godje

 
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