05.12.2010: HC Empor Rostock II – Güstrower HV I 29:25

Zu viele Chancen vergeben

Für den GHV hängen die Trauben auf des Gegners Parkett weiter sehr weit oben. So kehrten die Schützlinge von Trainer Gerald Hein von ihrem Gastspiel bei der zweiten Mannschaft des HC Empor Rostock mit einer verdienten 25:29-Niederlage zurück in die Barlachstadt. Über die gesamte Spielzeit hatten die Gäste weniger vom Spiel und mussten vor allem eine schlechte Chancenverwertung beklagen. „Das war heute unser größtes Manko. Der Abschluss hat mir gar nicht gefallen. Wir waren dort zu hektisch und agierten zu überhastet“, sagte der GHV-Coach.

Die Rostocker sagten Danke und waren schon frühzeitig auf der Siegerstraße zu finden. Nur einer guten Abwehrarbeit war es eigentlich zu verdanken, dass der GHV in Schlagdistanz blieb und phasenweise wenigstens an einem Punkt schnuppern konnte. Am Ende wurde aber auch daraus nichts, weil die Güstrower ihre eigenen Ziele, offensiv zu spielen und mit einer gesunden Härte in die Zweikämpfe zu gehen, nicht umsetzten. Im Gegenteil, sie suchten noch die Schuld bei anderen. Und das ging auch in Rostock nicht gut. So wurde Sebastian Nucklies in der 42. Minute wegen dreimal 2-Minuten-Strafen vorzeitig unter die Dusche geschickt. Und da er auf dem Gang in die Kabine mit dem Meckern nicht aufhörte, verhängten die Referees noch eine zusätzliche Mannschaftsstrafe. „Das war ein Bärendienst, den uns der Spieler damit erwies. Darüber wird zu sprechen sein“, so Gerald Hein.

Es war ein schwaches Spiel beider Mannschaften mit sehr vielen Fehlern. In der zweiten Halbzeit konnten die Güstrower zumindest einige von ihnen minimieren. Auch die Moral war intakt. Denn sonst hätte sich der GHV nach dem 9-Tore-Rückstand in der 50. Minute nicht noch einmal auf vier Treffer herankämpfen können. Übrigens, von den vier Siebenmetern, die Güstrow zugesprochen bekam, fand nur einer das Ziel in den Rostocker Kasten. Auch ein Indiz dafür, wo es an diesem Tag gehappert hat. „Ich hoffe, dass es am Sonnabend zu Hause gegen Matzlow-Garwitz besser laufen wird“, schaute Gerald Hein nach vorne. (behm)

GHV: Pötzsch, Förster (8), Nowatzki (7), Nucklies (1), Frick (5), M. Kahl (2), Golatowski, Behling (1), Kalien, Stölken (1)

 
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