17.04.2010: Güstrower HV III – PSVH Ludwigslust 37:25

Der Countdown läuft – nur noch zwei Spiele von der Sensation entfernt

Wie heißt es so schon in dem „weltbekannten“ Lied? „Du hast ja ein Ziel vor den Augen…“, das hat die 3.Männermannschaft des GHV ganz gewiss, nämlich kein Spiel in dieser Saison verlieren. Nur noch Ludwigslust Konnte und Laage II kann den Traum der Güstrower platzen lassen.

Am 17.April war der PSVH Ludwigslust in der Sport-und Kongresshalle Güstrow zu Gast. Das Hinspiel am Daisy-Tag hatten die Güstrower zwar klar 30:24 für sich entschieden, aber nicht jeder Tag ist gleich stürmisch. Nachdem Mylius im Güstrower Tor den ersten Ludwigsluster Wurf abwehren konnte, hatte Eickhoff beim Ludwigsluster Torwart mehr Glück, Severin warf dem Selbigen durch die Beine und nach einem ausgeführtem Freiwurf von der halben Position auf Rechtsaußen Tetzlaff, verwandelte dieser zum 3:0 für Güstrow. Das ließ sich ja gut an. Doch auch die Gäste können Handball spielen. Das 2:4 hammerhart unter die Latte genagelt, keine Chance für Mylius. Im Gegenzug Eickhoff und Tetzlaff, 6:2 nach sieben Spielminuten. Es lief einfach zu gut! Prompt schlich sich der Schlendrian wieder in die GHV-Mannschaft. Etliche Fehlwürfe und Unkonzentriertheit im Güstrower Spiel ließen die Gäste innerhalb zwei Minuten auf 6:5 herankommen. Nun war das Spiel ziemlich ausgeglichen. Über Konterläufe versuchte der GHV sein Spiel durchzuziehen, aber Ludwigslust blieb dran. In der zwanzigsten Minute hatten sich die Gastgeber wieder etwas Luft verschafft, 12:7, die Gäste nahmen eine Auszeit und der GHV wechselte durch. Kaum auf der Platte, zeigte Brasch was er kann, schönes 1:1 Duell und er erzielte das 13:7. Die erste Zeitstrafe erwischte A.Schröder, doch den darauffolgenden Strafwurf für die Gäste parierte Maack im GHV-Tor. Was Brasch auf der linken Seite schafft, kann O.Schröder rechts auch. Schönes 1:1 und 14:8 für den GHV. Dananch prüften Lohse und O.Schröder vereint, was der Ludwigsluster Torwart so alles aushalten kann. Der konnte allerhand und ließ keinen Treffer für die beiden zu. Eine etwas wacklige 16:12 Pausenführung für den GHV zum Ende der ersten Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff hatte der GHV den Ball und wollte diesen auch am liebsten behalten. Die Schieri`s hatten was dagegen und hoben den Arm. Zeitspiel – nun aber schnell! Zu nervös vertändelte der GHV, auf der anderen Seite Strafwurf für die Gäste, 16:13. Noch mal von vorn. Was war los mit dem GHV? Ungenaue Zuspiele, Ball weg, spektakulär gerettet von Lohse, wieder Zeitspiel, wieder Nervosität, doch Eickhoff rettete, 17:13. Die nächsten beiden Treffer Kontertore erzielt von Severin und per typischen Eickhoff-Heber eben Eickhoff. Flüssiger jetzt das Spiel der Gastgeber. Schön anzusehen für die Zuschauer; Maack kann Ludwigsluster Wurf abwehren, sofort schnelles Zuspiel per Bodenpass über die ganze Halle zwischen den Gegenspielern durch auf Eickhoff – Tor. Kruse wird am Hals heruntergerissen, Zeitstrafe für die Gäste. Severin verwandelt den Strafwurf und weil Tore werfen Spaß macht erzielt er auch die nächsten drei. `Kann ich auch`, denkt Lohse, sonst mehr der Arbeiter, Räumeschaffer, und erzielt die nächsten drei Tore. Letzter GHV-Angriff, schnelles Zuspiel an den Kreis A.Schöder, der kann den Ball nicht unter Kontrolle kriegen, Ball bleibt aber in den eigenen Reihen. Zweiter Versuch und erfolgreich. Mit der Schlusssirene erzielt Ludwigslust sein 25.Tor, aber der GHV hat mit 37 Treffern wieder einmal die Nase vorn. Der Countdown läuft, noch ein Spiel…

GHV: Mylius, Maack – O.Schröder (2), Tetzlaff (5), Lohse (6), Kruse (2), Schneider (2), A.Schröder (1), Eickhoff (8), Severin (9),

Schlawien (1), Brasch (1)

 
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