23.01.2010: Stavenhagener SV – SG Bützow-Güstrow 24:23

Revanche missglückt

Am 23.Januar bestritten die Damen der SG Bützow-Güstrow ihr zweites Auswärtsspiel bei ihrem unmittelbaren Tabellennachbarn aus Stavenhagen. Nachdem das Hinspiel noch gewonnen werden konnte, wollten die SG-Damen nun Revanche für ihre knappe Pokalniederlage nehmen.

Aufbauend auf eine aggressive Deckung wollte man den Gastgeber früh unter Druck setzen und besonders die starken Rückraumschützinnen nicht ins Spiel kommen lassen. Und obwohl man auf Maria Frahm als starke Mittelblockerin verzichten musste, stand die Abwehr der Gäste gewohnt sicher und ließ in der Anfangsphase kaum Gegentreffer zu. Die eigenen Angriffe wurden erfolgreich abgeschlossen und beim Stande von 3:7 nahm der Trainer der Gastgeber folgerichtig die erste Auszeit und sortierte seine Spielerinnen neu. Diese kamen nun in den Folgeminuten deutlich besser ins Spiel und fanden ein ums andere Mal die Lücke in der SG-Abwehr und kämpften sich Tor um Tor heran. Die Bützow-Güstrowerinnen ihrerseits hatten nun plötzlich den Faden verloren. Sie schlossen ihre Angriffe völlig überhastet ab und auch die Zuordnung in der Abwehr stimmte nun nicht mehr und so drehten die Damen aus der Reuterstadt das Ergebnis zum zwischenzeitlichen 12:11 Halbzeitstand.

Doch es war noch nichts verloren, denn die SG-Damen hatten schon oft bewiesen, dass sie solche Spiele durch Kampfgeist noch zu ihren Gunsten entscheiden können. Und so forderte das Trainerduo Kröger/Kruse ein ruhiges Angriffsspiel und eine aggressive Deckungsarbeit für die zweite Halbzeit.

Den besseren Start allerdings erwischten wie so oft die Gastgeberinnen. Besonders die Rückraumschützinnen fanden nun immer besser ins Spiel und markierten leichte Treffer und bauten ihren Vorsprung auf 5 Tore aus (20:15). Das Angriffsspiel der SG Damen dagegen beschränkte sich nur noch auf Einzelaktionen und viel zu oft verhinderten Fangfehler und Fehlpässe einen erfolgreichen Torwurf. Doch zum Glück erwachte noch einmal ihr Kämpferherz. Eine erneute Niederlage wollte man hier nicht kassieren. Und so wurde in der Abwehr wieder aggressiver zugepackt und durch eine klug Regie führende Anne Klink im Angriff konnten besonders Franziska Benick und Kessy Czarschka nun ihre Würfe im gegnerischen Tor unterbringen. So kämpfte man sich noch einmal auf 22:21 heran und hätte einen Punktgewinn sicherlich auch verdient gehabt, doch leider kam die Aufholjagd etwas zu spät und so musste man sich letzten Endes mit einer knappen 23:24 Niederlage begnügen.

Detlef Kröger:“Uns fehlte heute einfach die geistige Frische. Das Umschalten von Abwehr-Angriff hat gar nicht funktioniert und bei so einer hohen Zahl an technischen Fehlern kann man hier auch keinen Sieg einfahren! Bleibt also eine Menge im Training zu tun bis zum nächsten Spiel am 27.Februar!“

SG: Schwaß, Semler, Sachs, Saß, Zech, Schubring, Wegner, Klink, Käther, Benick, Czarschka, Zerbe

 
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