07.11.2009: Güstrower HV – HSV Peenetal Loitz II 37:35

GHV macht Boden gut

Im Laufe der Woche hatte der Trainer der ersten Männermannschaft des GHV die Marschrichtung für das folgende Spiel gegen den HSV Peenetal Loitz II klar definiert „Kämpfen, laufen, Tore machen - und zwei Punkte.“ Damit war das Ziel klar, Abgabe der „roten Laterne“.

Das Spiel begann seitens des GHV sehr verhalten, die Mannschaft wirkte nervös und vergab anfangs des öfteren sich bietende Chancen. So ging Peenetal mit 1:0 in Führung und legte auch zum 2:1, 3.2 und 4:3 vor. Ein sicherer werdenden GHV glich aus und legte nun seinerseits bis zum 9:6 vor. Dann aber hatte sich Loitz wieder besonnen, traf von fast allen Positionen nach belieben, war beim 9:10 wieder dran, glich aus und zog bis zur Halbzeitpause auf 19:15 davon. Sollte es der Regionalligareserve der Peenetaler gelingen das Spiel weiter zu bestimmen war eine Niederlage des Gastgebers unausweichlich.

In der Halbzeitpause waren daher in der Güstrower Kabine deutliche Worte nötig um der Mannschaft die Position zu verdeutlichen. Verlor man dieses Spiel war Loitz drei Punkte weg und es bräuchte mindestens zwei Siege um dem Tabellenkeller zu entkommen, holte man sich die Punkte konnte die rote Laterne mit nach Vorpommern geschickt werden.

Zwar begann auch die zweite Spielhälfte mit einem Treffer der Gäste aber dann setzte der GHV zum Zwischenspurt an. Beim 20:21 war der Anschluss wieder hergestellt, es folgten der Ausgleich und die Führung. Das GHV-Spiel lief nun deutlich besser, es gelang dem Team aber nicht sich abzusetzen. Die Führung wechselte zum Gast aus Vorpommern, dann führte wieder der GHV und so setzte sich dieses Spiel bis zum 33:32 aus Sicht des GHV fort.

Mit einer Auszeit brachte der Peenetal-Coach aber offensichtlich seine Mannen selber aus dem Tritt. Nun liefen auch Torhüter Christopher Lindenau und Frank Stölken zur Hochform auf, der eine vernagelte sein Tor und wehrte reihenweise Gästewürfe ab, der andere schaffte Räume für seine Mitspieler und sicherte so die knappe Führung der Barlachstädter. Beim Stand von 37:35 ertönte der Schlusspfiff und die rote Laterne konnte ausgeblasen, verpackt und mit nach Loitz gegeben werden.

GHV: Pötzsch, Lindenau, Th. Arnold (4), Förster (7), Hein (7), Kalien (1), Nowatzki (9), Voß (2), Th. Kahl, Stölken (1), Nucklies (6)

 
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