18.04.2009: Banzkower SV – Güstrower HV 26:29

Endlich den Fluch von Banzkow besiegt

Mit einem hochverdienten 29:26-Auswärtssieg in Banzkow, konnte die erste Männermannschaft des GHV ihr Banzkow-Syndrom ablegen und am Ende den dritten Platz in der laufenden Oberligasaison erkämpfen. Ohne vier Stammkräfte aber mit dem festen Siegeswillen reisten die Güstrower nach Leezen, um sich auch für die bittere Heimniederlage im Hinspiel zu revanchieren.

Trotz zweier guter Chancen für die Gäste waren es die Banzkower die mit 1:0 in Führung gingen, es sollte die einzige Führung in diesem Spiel für Banzkow gewesen sein. Güstrow glich aus und ging selber in Führung, wenn sich die Gelegenheit ergab im schnellen Umkehrspiel oder aus dem Positionsangriff.

Etwas unerwartet begannen die Gastgeber mit einer sehr offensiven Deckung und nahmen Ingmar Rinas und Maic Sadewasser förmlich aus dem Spiel. Das brachte Platz für die anderen Spieler und die nutzten das gnadenlos aus. Die Führung wuchs und beim Stande von 8:3 aus Güstrower Sicht nahm der Banzkower Trainer die erste Auszeit. Doch das brachte nicht die erwartete Wende, Güstrow zog weiter seine Kreise und hielt den Vorsprung auf fünf Tore.

Jetzt waren die Gäste heiß gelaufen es klappte fast alles. Andre Pötzsch im Kasten der Güstrower hatte seine stärkste Phase und kaufte den Banzkower die Bälle gleich Reihenweise ab. Und vorne traft Andreas Nowatzki nach belieben, gleich fünfmal hintereinander bei nur zwei Gegentreffern rief der Hallensprecher seinen Namen zur Freude der mitgereisten Güstrower Fans. Und die Freude wurde immer größer beim Stande von 16:7. Banzkow bewies Moral und kam jetzt zu einfachen Toren, so dass zur Halbzeit ein 19:13 auf der Anzeigetafel stand, das war schon fast die halbe Miete aber noch standen uns dreißig Minuten bevor.

Das erste Tor der zweiten Hälfte warfen dann zwar wieder die Gastgeber aber das weckte nur den Ehrgeiz der Güstrower die ihren Stiefel konsequent runterspielten. Welche Deckungsvariante die Banzkower auch wählten die Gäste wussten immer eine Antwort. Ingmar Rinas und Maic Sadewasser nutzten sich bietenden Freiräume und brachten Güstrow wieder mit neun Toren nach vorne. Es waren noch fünfzehn Minuten zu spielen da traf Förster sogar zum 27:17 und alles sah nach einem sicheren und deutlichen Sieg aus.

Doch diese sichere Führung war trügerisch, Banzkow ist dafür bekannt das die Mannschaft angetrieben von ihren Fans bis zum Schluss kämpfen kann. Über den Kampf und begünstigt durch ständige Überzahlsituationen konnte Banzkow bis zum 29:22 verkürzen, dass brachte die Güstrower Trainer auf den Plan die in einer Auszeit die Mannschaft ermahnte hier keinen sicheren Sieg aus der Hand zu geben. Doch irgendwie war die Luft raus, drei Konter in Folge fanden nicht den Weg ins Banzkower Tor und die Gastgeber verkürzten weiter. Jede Aktion der Güstrower wurde mit einem Strafwurf und einer Hinausstellung bestraft. Doch die Mannschaft kämpfte, sie zeigte Moral und wurde am Ende mit zwei ganz wichtigen Punkten belohnt.

Da die Bützower Mannschaft erfreulicher Weise gegen Stralsund punkten konnte stehen die Güstrower mit vier Punkten Vorsprung vor Stralsund und Vellahn auf Platz drei und können sich am letzten Spieltag als Medaillengewinner von ihren Fans feiern lassen.

GHV: A. Pötzsch, C. Lindenau, A. Nowatzki, G. Hein, M. Sadewasser, S. Förster, T. Arnold, S. Nucklies, F. Stölken, T. Necker, I. Rinas, H. Schuldt

 
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