28.03.2009: Güstrower HV – HSG Uni Greifswald 29:20

Negativserie gestoppt und Heimsieg eingefahren

Nachdem die Männer des GHV ihre beiden letzten Pflichtspiele in der Oberliga verloren hatten, musste endlich wieder ein Sieg her. So gab es in der Woche klärende Worte und zur Verstärkung stießen Frank Stölken und Thomas Necker aus der zweiten Mannschaft zum Kader der Ersten.

Ein Nervöser Beginn der Heimmannschaft ermöglichte den Gästen die ersten Tore. So ging Greifswald mit 2:0 in Führung bevor Güstrow durch Andreas Nowatzki das erste Mal traf. Frank Stölken glich aus zum 3:3 und ein Doppelschlag von Nowatzki brachte die erste Führung für Güstrow. Jetzt fing sich die Mannschaft, stand sicher in der Deckung und hatte mit Andre Pötzsch einen aufmerksamen Torwart der mit jedem gehaltenen Ball sofort den Tempogegenstoß einleitete. Dankbare Abnehmer waren Gerald Hein und Thomas Arnold die Güstrow mit 7:4 in Führung brachten.

Das brachte den Greifswalder Trainer auf den Plan der jetzt versuchte, mit einer Auszeit den Güstrower Spielfluss zu stören und seine Männer neu auszurichten. Doch der gewünschte Erfolg blieb aus, unbeirrt spielten die Güstrower ihre Angriffe runter und wenn Greifswald traf warfen sie eben zwei Tore in Folge. Besonderes Andreas Nowatzki am Kreis war stets Torgefährlich oder verschaffte seinen Aufbauspielern den nötigen Platz um selbst zum Abschluss zu kommen. Zur Halbzeit stand es dann 15:10 aus Güstrower Sicht, dass war schon sehr beruhigend aber noch keine Endscheidung.

Genau das müssen die Güstrower Trainer ihrer Mannschaft auch gesagt haben, die legte zu Beginn der zweiten Halbzeit los wie die Feuerwehr. Christian Schmidt auf der für alle ungewohnten Mittelaufbauposition versuchte das Spiel seiner Mannschaft zu ordnen leitete die Spielzüge ein und wenn keiner wollte trug er denn Ball dann selbst ins Tor. Beim Stande von 19:10 waren es neun Tore Differenz zur Freude der zahlreichen Fans. Doch plötzlich gerieten die Schiedsrichter in den Foxus des Spiels in einer sehr fairen Partie sahen sich die Güstrower plötzlich in dreifacher Unterzahl.

Die Gäste rochen ihre Chance und machten Druck. Tor um Tor holten sie auf und beim Stand von 21:16 waren es nur noch fünf Tore Differenz. Auszeit genommen von Güstrow und die Trainer versuchten ihre Spieler zu beruhigen und die Konzentration neu zu wecken. Neu ins Spiel kamen jetzt zwei frische Kräfte mit Ingmar Rinas und Thomas Necker doch die ersten Akzente setzte Greifswald und verkürzte auf 21:17.

Jetzt waren es die erfahren Spieler wie Nowatzki und Hein die Verantwortung übernahmen und die Gäste wieder auf Distanz hielten. So überstanden die Güstrower die Überzahlsituation der Greifswalder und waren selbst in Unterzahl erfolgreich. Thomas Necker war viermal im Tempogegenstoß erfolgreich und auch Ingmar Rinas konnte sich in die Torschützenliste eintragen.

In den letzten Minuten herrschte dann noch mal unnötiger Weise völlige Aufregung. Die beiden Unparteiischen verloren jetzt gänzlich ihre Linie und vor allem die Übersicht. Ein Wechselfehler der Gäste, eine Zeitstrafe wegen Reklamieren und doch standen fünf Greifswalder auf dem Feld. Das wurde von den Herren übersehen und brachte dann noch eine Zeitstrafe und verständliche Unruhe auf der Gästebank in der die Gäste dann auch noch ihren Trainer auf die Tribüne wandern sahen und das Spiel kurz vor dem Abbruch stand. Das war zum Glück der einzige negative Teil einer ansonsten spannenden Partie in der beide Mannschaften den Sieg wollten, die Greifswalder sich aber am Ende einer besseren Mannschaft aus Güstrow mit 29:20 beugen mussten.

GHV: A. Pötzsch, C. Lindenau, A. Nowatzki, G. Hein, M. Sadewasser, S. Förster, T. Kahl, T. Arnold, S. Nucklies, C. Schmidt, F. Stölken, T. Necker, I. Rinas

 
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