08.02.2009: SV Post Schwerin II – Güstrower HV 43:30

Neun Tore in der ersten Halbzeit waren am Ende zu wenig

Am 08. Februar ging es für die 1. Männermannschaft des GHV zum Auswärtsspiel nach Schwerin, gegen den ersten der Oberliga M/V Post II. Die Mannschaft von Holger Antemann steht zu recht auf Platz 1 der Tabelle und ist weiter ungeschlagen. Mit einigen Besetzungsproblemen angereist, wollten die Güstrower trotzdem versuchen ein gutes Spiel zu machen und vielleicht geht ja was. Allerdings mussten die Mannschaft und auch die zahlreich mitgereisten Fans schnell erkennen, dass das ein schwieriges Unterfangen sein würde.

Schnell lag die Güstrower Mannschaft mit 7:2 hinten und die Trainerbank sah sich genötigt eine Auszeit zu nehmen. Doch die Pause brachte keine großen Veränderungen; hinten war die Abwehr zu löchrig und vorne häuften sich die technischen Fehler. Der furiose Beginn der Gastgeber schien einige Güstrower Spieler zu verunsichern, sie konnten ihr wahres Leistungsvermögen nicht abrufen und waren meist nur zweiter Sieger. So erspielte sich die Schweriner Mannschaft über die Stände 13:4 und 17:7 eine 22:9-Halbzeitführung.

In der Pause gab es lange Gesichter bei den Fans und viele fragten sich, kommt die Mannschaft mit der nötigen Moral aus der Kabine, um das Ergebnis angenehmer zu gestalten. Doch die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten wieder der Post Mannschaft, jetzt kamen auch noch Wurfpech und Strafzeiten dazu und Güstrow musste in Unterzahl agieren. Zwischenzeitlich wuchs der Abstand auf sechzehn Tore.

Trotz Unterzahl machten die Güstrower das Spiel schnell, sie wollten sich hier noch nicht geschlagen geben. Jetzt trafen Sadewasser, Nucklies und Jahn, der Knoten war geplatzt. So konnte die Mannschaft die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten und warf in 25 Minuten 21 Tore. Am Ende stand ein 43:30-Sieg der Schweriner Post Mannschaft, die an diesem Tag einfach wacher und besser war.

GHV: A. Köster, C. Lindenau, A. Nowatzki, S. Förster, G. Hein, M.J ahn, S. Nucklies, M. Sadewasser, R. Klink, A. Eickhoff, T. Kahl, H. Schuldt, T. Arnold

 
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