16.11.2008: Güstrower HV – SV Aufbau Sternberg 31:27

GHV III zu Hause weiter ungeschlagen

In einem hart umkämpften Spiel behielt die dritte Vertretung des GHV gegen den SV Aufbau Sternberg II mit 31:27 die Oberhand und damit zu Hause weiter eine weiße Weste.

Die Partie begann wie erwartet sehr ausgeglichen. Der GHV konnte in Bestbesetzung antreten und auch die Sternberger boten eine hochmotivierte Truppe auf. Schon in den ersten Minuten deutete sich an, was an diesem Tag das größte Problem der Gastgeber werden sollte: die mangelnde Chancenverwertung. Der GHV erspielte sich viele gute Torgelegenheiten und vergab diese reihenweise, auch dank eines stark haltenden Gästetorwarts. Zum Glück war die Angriffseffektivität der Gäste ebenfalls nicht die Beste und so stand es nach zehn Minuten folgerichtig unentschieden 6:6. Dann endlich konnte der GHV sich mal auf drei Tore absetzen (9:6). Doch dieser Vorsprung konnte nicht lange behauptet werden. Sternberg kämpfte sich wieder heran und erzielte den Ausgleich (9:9) Durch Unkonzentriertheiten in der Güstrower Abwehr gingen die Gäste sogar in Führung (10:12). Nach 20 Minuten nahm Trainer Wenzel die Auszeit und der GHV kam anschließend wieder in Tritt, glich aus und konnte bis zur Halbzeitpause eine 16:13-Führung herausspielen.

Nach dem Seitenwechsel legte der Gastgeber nach und erhöhte auf 18:13. Doch auch danach wollte keine Ruhe in das GHV-Spiel einkehren: Im Angriff zu hektisch, in der Abwehr zu unentschlossen. Beim 20:19 war Sternberg wieder dran und beim 21:21 der Ausgleich geschafft. Jetzt gaben die Güstrower Torleute der Mannschaft den nötigen Rückhalt und verhinderten Ärgeres. Sternberg gelang es nicht mehr, in Führung zu gehen, Güstrow konnte immer mit ein oder zwei Toren vorlegen. Wichtig für die Gastgeber waren in dieser Phase die sicher verwandelten Siebenmeter von Frank Schneider. Am Ende wurde es dann doch noch etwas deutlicher, weil die Güstrower Abwehr fast alle Angriffe der Gäste abfangen konnte. Der 31:27-Sieg geht sicherlich in Ordnung, beim Rückspiel in Sternberg wird man sich jedoch auf einen heißen Tanz einstellen dürfen.

GHV: Mylius, Maack, Bock (Tor), Brasch (3), Kruse (1), Schneider (7/6), Lohse (5), Froriep (3), O. Schröder (1), Tetzlaff (3), Eickhoff (7), Schlawien (1/1), A. Schröder, Ahrendt

 
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