11.10.2008: Güstrower HV – SV Post Schwerin II 28:35

GHV auf heimischem Parkett von Post entzaubert

Die zweite Niederlage in Folge für den GHV gab es am Sonnabend am 5. Punktspieltag der Handball-Oberliga gegen den Spitzenreiter, SV Post Telekom Schwerin II, auf heimischen Parkett. Die Konstellation Tabellendritter gegen Tabellenführer erwies sich nur auf dem Papier als Spitzenduell. Damit rutschen die Güstrower zunächst ins Niemandsland der Tabelle ab.

Postfrisch gerieten die Barlachstädter 0:2 Rückstand, ehe ein sehr stark auftretender André Pötzsch im Kasten des GHV mit drei tollen Paraden in Folge glänzte. Doch die Güstrower benötigten stets drei bis vier Anläufe, um Sebastian Prothmann im Gebälk der Schweriner zu überwinden. Ingmar Rinas erzielte den ersten Güstrower Treffer zum 1:2, doch Post antwortete sofort im Gegenstoß mit seinem dritten. Ein Strafwurf von Stefan Förster und ein hervorragender Konterzug, abgeschlossen von Rinas, brachten den einzigen Ausgleich in dieser hart umkämpften Partie. Die vielen ausgelassenen Einwurfmöglichkeiten der Güstrower stärkten Antemanns Truppe. Johannes Prothmann, nicht nur sicherer Vollstrecker vom Punkt, konnte von allen Positionen nahezu ungehindert in den Güstrower Kasten einwerfen. Deutlich zeigten die Spielstände von 10:5 und 15:10 zum Halbzeitpfiff für den SV Post die klare Überlegenheit der Schweriner - trotz allen Kampfeswillen der Güstrower.

Nach aufbauenden Worten des Trainergespanns Arnold/Böckmann in der Kabine war die Bereitschaft der Mannschaft zu spüren, doch Konditionsprobleme und Krankheit einiger Leistungsträger im Güstrower Team hinterließen Spuren. Die Torleute Andreas Köster und André Pötzsch waren die Leistungsstärksten und konnten mit einer Vielzahl hochklassiger Paraden ein noch größeres Debakel verhindern. Mit acht Toren im Rückstand, beim 14:22, rappelten sich die Güstrower nochmals auf und kamen auf vier Tore zum 24:28 heran. Andreas Nowatzki, mit 13 Treffern der erfolgreichste im Güstrower Dress, konnte allein das Ruder für den GHV aber nicht mehr herum reißen. Und die dritte Zeitstrafe für Jahn in der 56. Minute nutzen die Post-Spieler, um jede letzte Spur eines Zweifels zu beseitigen.

GHV: Pötsch, Köster - Arnold, Frick, Förster (6), Hein (1), Jahn, Kahl, Nowatzki (13), Sadewasser (3), Nucklies (1), Rinas (3), Schmidt (1), Schuldt

 
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