2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011
Mecklenburg-Cup 2005

Turniere für Erwachsenenmannschaften haben im Güstrower Handballverein eine lange Tradition. Im Jahr 2005 reifte die Idee heran, dem Turnier eine neue Qualität zu geben. Mit Hilfe des ehemaligen Güstrower Handballers und heutigem Trainer des Bundesligisten Stralsunder HV Holger Schneider luden die Güstrower Bundes- und Regionalligisten aus allen teilen Deutschlands ein. Dieser Einladung folgten folgende Mannschaften:

Stralsunder HV (2. Bundesliga-Nord)
EHV Aue (2. Bundesliga-Nord)
VfL Bad Schwartau (2. Bundesliga-Nord)
Ahrensburger TSV (Regionalliga Nordost)
HSV Peenetal Loitz (Regionalliga Nordost)
HC Empor Rostock (Regionalliga Nordost)
Aus der 2. schwedischen Liga kam Ystadt IF HF hinzu.

In der Vorrundengruppe A spielten neben dem Gastgeber der Stralsunder HV, EHV Aue und VfL Bad Schwartau. Als Favorit auf den Staffelsieg wurde hier der Stralsunder HV gehandelt. Gleich im ersten Spiel traf der GHV auf den Gast aus der Hansestadt. Trotz vollen kämpferischen Einsatzes auf Seiten der Gastgeber unterlagen diese mit 11:21. Im Spiel gegen den EHV Aue konnten die Güstrower lange Zeit mithalten. Am Ende siegte Aue mit 20:17. Dritter Vorrundengegner war VfL Bad Schwartau. Eine Überraschung lag in der Luft, jedoch sicherte sich Bad Schwartau mit drei Kontern in Folge die sichere Führung und gab sie bis zum Schlusspfiff auch nicht mehr aus der Hand.

Gegen Aue unterlag Bad Schwartau mit nur einem Tor (20:21). Ebenso knapp ging es in der Begegnung zwischen dem Stralsunder HV und Bad Schwartau zu (20:22). Zum Knüller der Güstrower Vorrunde wurde das Spiel Stralsunder HV gegen EHV Aue. Die Stralsunder mussten sich eines hart geführten Auer Angriffs erwehren und konnten die 26:27-Niederlage nicht abwenden. Mit diesem Sieg sicherte sich der Gast aus dem Erzgebirge den Einzug ins Finale vor Stralsund, Bad Schwartau und Güstrow.

Die zweite Vorrunde wurde zeitgleich in Bützow ausgetragen. Dort kämpften der schwedische Zweitligist Ystad IF HF, der Ahrensburger TSV, HSV Peenetal Loitz und HC Empor Rostock um den Einzug ins Finale. Im ersten Spiel traf die schwedische Vertretung auf den Ahrensburger TSV. Mit schönen Spielzügen gelang es Ystad sich Tor um Tor abzusetzen. Ystadt sicherte sich mit einem 21:13 die ersten Punkte in diesem Turnier.

Im zweiten Spiel standen sich der HC Empor und Loitz gegenüber. Bis zur Mitte der ersten Spielhälfte war das Spiel ausgeglichen, schließlich gewann Empor die Oberhand und siegte deutlichen mit 23:9. Mit einer Überraschung begann die Begegnung Rostock gegen Ahrensburg. Ahrensburg ging in Führung und Empor musste sich gewaltig strecken, um die Spielführung zu übernehmen. Eine schwache Rostocker Abwehr wusste Ahrensburg nicht zu nutzen und unterlag mit 14:20.

In der folgenden Partie Ystad gegen Loitz war von Beginn an klar, wer das Spiel für sich entscheiden würde. Nach einem Halbzeitstand von 14:5 drohte Loitz eine hohe Niederlage. Im Anschluss musste Loitz gegen Ahrensburg antreten. In diesem Spiel sollte sich entscheiden, wer am Sonntagvormittag Gegner des GHV im Spiel um Platz sieben werden würde. Anscheinend waren sich die Loitzer zu Siegessicher, so dass Ahrensburg leicht mit 2:0 die Partie beginnen konnte. Loitz wollte sich den Sieg aber nicht nehmen lassen und setzte sein aggressives Spiel fort. Die ruhig spielenden Ahrensburger hatten dem nichts entgegen zusetzen und unterlagen mit 12:23.

Im letzten Spiel der Vorrundengruppe B wurde es noch einmal spannend. In der Begegnung zwischen dem HC Empor Rostock und Ystad ging es um den Staffelsieg und dem damit verbundenen Einzug ins Finale des 1. Mecklenburg-Cup's. Unter großem Jubel der Fans ging Empor in Führung und baute diese bis zur Pause auf 11:7 aus. Die Spannung stieg, aber Ystad schaffte es immer wieder den entscheidenden Führungstreffer zu erzielen und gewann verdient mit 17:16 und stand somit als Finalist fest. Platz zwei belegte der HC Empor Rostock vor Loitz und Ahrensburg.

Am Sonntag fanden die Platzierungsspiele statt. Im ersten Spiel um Platz sieben traf der Gastgeber auf den Ahrensburger TSV. Trotz allem konnte sich in den ersten dreißig Minuten keines der Teams absetzen und so ging man beim Stand von 14:14 in Pause. Nach dem Wideranpfiff konnten die Barlachstädter noch einen Zahn zulegen und sich langsam Tor für Tor absetzen. Unter dem Beifall der GHV-Fans endete das Spiel mit 33:28.

Im anschließenden Spiel um Platz fünf traf Loitz auf Bad Schwartau. In der zweiten Spielhälfte setzte sich Bad Schwartau Tor um Tor ab und ließ Loitz nicht mehr den Hauch einer Chance. Mehr als deutlich sicherte sich der Gast aus Schleswig-Holstein mit einem 40:28 den fünften Platz.
Im Spiel um Platz drei kam es zum Aufeinandertreffen des Stralsunder HV und HC Empor Rostock. Für beide Teams war ein Sieg möglich. Mit einem 14:13 ging man in die Pause. Nach sechzig Minuten stand es 27:24 für den Gast aus Stralsund.

Nochmals richtig interessant wurde es im Endspiel zwischen Ystad und Aue. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und eine Minute vor Schluss war noch ein Sieg für beide Mannschaften möglich. Beim Stand von 23:22 für Ystad verpatzte Aue einen Angriff und im Gegenzug sicherte sich Ystad durch einen Konter den 24:22-Sieg und damit den goldenen Siegerpokal im Mecklenburg-Cup 2005.

 
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner