05.11.2017: GHV I – SV Warnemünde 22:21

Spannung bis zur letzten Sekunde

Am ersten Novembersonntag empfingen die Güstrower Handballmänner den SC Warnemünde in der heimischen Sporthalle Kessiner Straße. Im Vorfeld war klar, dass es eine schwere Aufgabe werden würde, denn die Küstenjungs lieferten in der vergangenen Saison mit dem zweiten Platz in der Liga eine sehr gute Leistung. In der aktuellen Saison sind sie aber noch nicht in Bestform, verzeichneten vor dem Güstrow-Spiel unter anderem drei Niederlagen.

Mit guten Vorsätzen und dem Willen zum Sieg starteten die Hausherren ins Spiel. Warnemünde eröffnete mit einem schnellen Treffer und legte nach dem Ausgleich der Güstrower sofort nach. Nachdem in der siebenten Spielminute der GHV wiederum zum 3:3 ausgleichen konnte, übernahm nun der Gastgeber selbst das Zepter. Leider nicht lange, denn auch der SVW kämpfte um jeden Ball. So pendelte das Spiel dahin, jede Mannschaft lag mal vorn und dann auch wieder hinten. Bis zum Pausentee gelang den Barlachstädtern eine hauchdünne Führung (13:12).

Halbzeit zwei begann wie die erste Spielhälfte geendet hatte. Fehler auf beiden Seiten die der jeweilige Gegner zu nutzen wusste und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzten. Selbst ein zwei Tore Vorsprung wurde wieder egalisiert und so stand es wenige Minuten vor Schluss immer noch unentschieden. Ein glückliches Händchen hatte der GHv an diesem Tage aber vom Punkt. Alle Strafwürfe wurden sicher im Tor der Warnemünder versenkt. Ein solcher Strafwurf bescherte den Güstrowern 30 Sekunden vor Ende der Partie einen zwei Tore Vorsprung und brachte den Sieg in greifbare Nähe. Die Zeit lief ab, die Gäste konnten noch ein letztes Mal den Ball im Kasten versenken, aber die zwei Punkte blieben in der Barlachstadt. Eine Stunde Spannung pur für die Zuschauer und Riesenfreude auf Seiten des jungen Güstrower Teams.

GHV: Lucas Manske, Oliver Mayer, Marcel Tiedemann (3), Michael Köhler (3), Dorian Froriep (3), Felix Meyer, Clemens Golatowski, Pascal Burke (1), Tom Golatowski (2), Lukas Dombrowski, Tim Dethloff (10), Moritz Langer, Johannes Karl

 
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