04.02.2017: Ribnitzer HV – GHV I 26:22

In den letzten vier Minuten verloren

Vor dem Auswärtsspiel in Ribnitz am ersten Februarsamstag quälte das Trainerteam die Frage "Wen setzen wir ein, wer ist fit und kann spielen"? Am Ende fanden sich acht wackere, fest entschlossenen Spieler am Treffpunkt ein und traten ob dieser Vorzeichen trotzdem mit viel Kampfgeist im  Gepäck die Fahrt in die Bernsteinstadt an. Das Hinspiel hatte Güstrow zu Hause sehr knapp mit 25:27 verloren. Die Ribnitzer waren ob der Vorzeichen  zwar klarer Favorit, mußten aber in der Vorwoche beim HC Empor ebenfalls einige Federn lassen.

Die Hausherren gingen nach Anpfiff mit einem Treffer in Führung. Güstrow konnte sein erseits ebenfalls einen Ball im gegnerischen Tor versenken, aber in der Folge plätscherte das Spiel so vor sich hin. Obwohl die Barlachstädter in Minimalbesetzung aufgelaufen waren und ab der zehnten Minute verletzungsbedingt auf einen weiteren Akteur verzichten mußten, konnt sich der GHV überraschender Weise mit 7:4 ein klein wenig absetzen. Allen Güstrower war nach dem verletzungsbedinten Ausscheiden von Paul Golatowski klar das sie nun bis zum Ende ohne nenneswerte Pause würden durchhalten müssen. Die Bernsteinstädter, pirschten sich allmählich heran und übernahmen kurz vor Ende des ersten Durchgangs mit 8:7 die Führung und legten kurz vor dem Pausenpiff zum 9:7 nach.

Durchgang zwei startete mit einem Treffer zu Gunsten der Hausherren und nun lagen die Gäste schon mit drei Treffern im Rückstand. Der Kampfgeist der Barlachstädter spielte als siebter Feldspieler mit und forcierte die beginnende Aufholjagd. Beim 16:15 hatte die GHV-Sieben den Anschluss hergestellt und beim 16:17 konnten sie sogar erneut in Führung gehen. Der Kampf um jeden Ball entbrannte, denn die Bernsteinstädter hatten Güstrow wohl unterschätzt. Gerade an diesem Tag wollten sie sich keine Blöße geben und ihrem Trainer Thilo Meyer zum 50. Geburtstag den Sieg schenken. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch über 18:18, 20:20 und 21:21. Die Gäste mobilisierten all ihre Kräfte und zeigten Handball vom feinsten. Ab der 56. Spielminute liefen dann aber die Hausherren zur Höchstform auf und zogen Tor um Tor zum 26:22-Endstand davon.

Trotz Niederlage gilt den GHV-Akteuren ein großes Lob für den Einsatz und Kampf an diesem Tag.

GHV: Oliver Mayer, Michael Köhler (5), Felix Meyer (1), Paul Golatowski, Moritz Langer (1), Christoph Götze (1), Daniel Niemann (1), Tim Dethloff (13)

 
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