17.12.2016: GHV I – SV Warnemünde 25:26

Start verpennt

Zum letzten Heimspiel vor dem Weihnachtsfest hatten die Männer des Güstrower HV am 17.12. den SV Warnemünde zu Gast. Die Gäste konnten auf sieben Siege in Folge zurückblicken und nahmen somit die Favoritenrolle ein.

Warnemünder legte vom Anpfiff an ein rasantes Tempo vor, so dass es nach zehn Minuten bereits 2:9 stand. Augenscheinlich hatten die Güstrower noch nicht ausgeschlafen. Die Abwehr stand nicht und irgendwie bekam auch der GHV-Schlussmann keine Hand an den Ball. Eine frühe Auszeit auf Seiten der Gastgeber sollte die erforderliche Wende bringen und so nach und nach  fanden die Güstrower ins Spiel. Der Abstand schmolz zögerlich dahin und Warnemünde behielt das hohe Tempo bei. Ein Torwartwechsel der Güstrower brachte frischen Wind ins Spiel und der GHV konnte Tor um Tor auf 9:12 verkürzen. Doch dann Schrecksekunde für den GHV, Dorian Froriep musste verletzt das Spiel beenden. Eine erneute Umstellung in der Mannschaft war nötig. Beim Stand von 10.14 verabschiedeten sich beide Teams in die Pause.

Durchgang zwei begann erneut mit einem guten Lauf der Gäste. Sie bauten in kurzer Zeit ihre Führung auf 13:19 aus. Aber Güstrow gab das Spiel keineswegs verloren. Angetrieben vom Publikum gelang es den GHVlern erneut zu verkürzen, bevor nach dem 16:19 den Warnemündern wieder Raum zum Enteilen gewährt wurde. Abermals gerieten die Barlachstädter mit 18:24 in Rückstand. Das Spiel bot noch genügend Zeit und jeder Aktion galt der Balleroberung und dem positiven Abschluss. Über 19:24, 23:26 und 24:26 war man wieder im Spiel. Der Anschlusstreffer zum 25:26 ließ die Hoffnung auf ein Unentschieden oder gar einen Sieg keimen. Die letzte Spielminute lief, doch die Angriffe verpufften durch unglückliche Würfe oder Abspielfehler. Somit konnten die Gäste den achten Sieg in Folge für sich verbuchen und der GHV ging leer aus.

GHV: Max Godow, Oliver Mayer, Thomas Kahl, Marcel Tiedemann (4), Michael Köhler (9), Dorian Froriep (2), Felix Meyer, Matthias Kahl, André Regge (1), Tim Dethloff (9), Christoph Götze

 
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