04.12.2016: GHV I – HSV Grimmen 21:25

Miserable Trefferquote kostet den Sieg

Am zweiten Adventssonntag stand für die GHV Männer das Heimspiel gegen den HSV Grimmen auf dem Spielplan. Mit Sicherheit war allen bewusst, dass das eine schwere Partie werden würde, denn Grimmen belegt in der Tabelle derzeit den 6. Platz und dies entspricht nicht den Ansprüchen und Erwartungen der Gäste. Aber sie tragen ein leichtes Handicap mit sich, denn sie konnten in der aktuellen Saison bisher nur einmal auswärts punkten.

Die Hausherren erwischten mit dem Anpfiff sofort einen ordentlichen Start und gingen mit zwei Toren in Front. Langsam tasteten sich die Gäste mit einem Tor heran, fanden aber nicht richtig ins Spiel, standen sich selbst im Weg oder trafen die falschen Entscheidungen. Immer wieder legten die Barlachstädter vor, teilweise sogar mit drei Toren Führung.

Taktische Anweisungen von der Gästebank fruchteten dann endlich und Grimmen konnte beim 8:8 erstmals ausgleichen. Unbeeindruckt spielten die Güstrower weiter und gingen mit einer 10:9 Führung in die Pause.

Durchgang zwei begann erneut mit einem Ausgleich der Grimmener. Dieser Schlagabtausch setzte sich bis zur 45. Spielminute (14:14) fort. Beim 14:15 übernahmen die Gäste dann erstmals die Führung, jedoch blieben die GHV´ler weiter dran. Dann passierte es, die Güstrower verloren ihren Spielfaden komplett, Ideen und Glück schwanden dahin. Mit vier Toren in Folge (16:20) schwenkten die Gäste in die Siegerstraße ein. Ursächlich dafür waren zu viele technische Fehler und Ballverluste auf Seiten der Gastgeber. Hinzu kam dann noch eine miserable Trefferquote, die ein Aufholen des Rückstandes zu Nichte machte. In den letzten Spielminuten gelangen zwar noch Tore, aber das Verkürzen des Abstandes klappte nicht mehr. Somit musste man mit einem 21:25 den Gästen die zwei Punkte überlassen.

Einzig positiver Lichtblick an diesem Tage war die 7-meter-Quote des Güstrower Schlussmanns. Alle drei Gästestrafwürfe konnte er problemlos parieren, im Gegenzug versenkte Tim Dethloff den einzigen GHV-Strafwurf im generischen Kasten.

Fazit: Wieder sind die GHV Männer in der Schlussphase an ihrer Chancenverwertung gescheitert und haben sich so selbst um ihren verdienten Sieg gebracht.

GHV: Max Godow, Oliver Mayer, Thilo Severin, Michael Köhler (7), Paul Golatowski (2), André Regge (1), Christoph Götze (1), Philipp Glöde, Tim Dethloff (9), Sebastian von Weiss, Peter Ritzrau, Matthias Kahl (1)

 
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