06.11.2016: Stralsunder HV II – GHV 22:15

Schlitterpartie am Sund

Am Nachmittag des ersten November-Sonntages stand für die erste Männermannschaft des GHV das Auswärtsspiel gegen die zweite Vertretung des Stralsunder HV statt.

In der vergangenen Saison konnten die Schützlinge von Mayer/Köhler aus diesen Spielen nie etwas Zählbares mitnehmen, daher war die Favoritenrolle klar abgesteckt. Hinzu kam, dass in der Spielstätte ein absolutes Haftmittelverbot besteht, eine für die Güstrower Männer ansonsten ungewohnte Bedingung. Auch ansonsten waren die örtlichen Bedingungen gewöhnungsbedürftig, die Halle war sehr rutschig.

Wurfgewaltig starteten die Hausherren den Torreigen und legten mit 2:0 vor. Per verwandelten Strafwurf verbuchten dann auch die Barlachstädter ihren ersten Treffer. Der Gastgeber dominierte weiter das Spielgeschehen und setzte sich mit 4:1 ab. Doch Aufgeben und dem Gegner kampflos das Feld überlassen kam für die Güstrower nicht in Frage. Die Aufholjagd begann. Tor um Tor holten die Barlachstädter auf und Torwart Olli Mayer vernagelte sprichwörtlich das Tor. Beim 4:4 war der Ausgleich geschafft, alles war offen.

SHV Trainer Dau stellte seine Mannschaft um und in Folge setzten sich die Sundstädter wieder mit zwei Toren ab. Die Gäste liefen bis zur Pause diesem Rückstand hinterher und verabschiedeten sich beim 9:7 in die Kabine.

Hälfte Zwei gestaltete sich dann nicht anders. Immer wieder konnten die Hausherren erfolgreich einnetzen, die Gäste haderten mit den örtlichen Bedingungen. Es fehlte an diesem Tag nicht nur das gewohnte Haftmittel sondern auch eine gewaltige Portion Glück, denn beide Torhüter des SHV erledigten ihre Arbeit mehr als ordentlich.

Auf eine Niederlage hatten sich die Güstrower schon eingestellt, diese ist jedoch mit 22:15 etwas zu hoch ausgefallen. Die Stralsunder kennen halt ihre Halle und hatten als Favorit den Sieg verdient.

Nun heißt es Kopf hoch, Erlebtes abschütteln und sich mit voller Kraft auf das Heimspiel am kommenden Samstag konzentrieren.

GHV: Oliver Mayer, Thomas Kahl, Michael Köhler (2), Dorian Froriep (4), Felix Meyer (1), Matthias Kahl (1), Paul Golatowski, André Regge (3), Tim Dethloff (4)

 
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