17.09.2016: GHV - Mecklenburger Stiere 18:24

Gut gespielt, trotzdem verloren

Am ersten Spieltag der Saison 2016/17 hatte die männliche B-Jugend des Güstrower HV die erste Mannschaft der Mecklenburger Stiere zu Gast. Die Güstrower waren hochmotiviert und wollten sich von Beginn an voll konzentriert und mit Elan dem Gegner stellen. Die Gästemannschaft besteht aus Spielern die ihr Handballeinmaleins am Schweriner Sportgymnasium erlernen und allein schon durch die Trainingshäufigkeit weit überlegen sein sollten.

Wer nun eine eindeutige Partie zu Gunsten der Schweriner erwartet hatte sah sich getäuscht. Auf beiden Seiten war die Nervosität zu spüren und es stand lange Zeit 0:0. Jeder versuchte sein Spiel aufzubauen, hatte aber im Abschluss Probleme. Es dauerte also ein wneig bis der erst Ball im gegnerischen Netz zappelte. Bis zur zwölften Minute und einem Stand von 6:6 war das Spiel vollkommen offen, erst dann ging der Gast das erste Mal mit zwei Toren in Führung. Die Gastgeber begannen ihren Spielfaden zu verlieren, unterstützt durch ihre zahlreichen Fans und die eigene Bank fanden die GHV-Jungs aber ins Spiel zurück und konnten durch zwei eigene Treffer den Schweriner Zwischenspurt stoppen. Mit einem 8:14 verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Pause.

Auch wenn sechs Tore eine deutliche Marke sind, ist im Handball Einiges möglich. Die zweite Halbzeit sollte ein Spiel fast auf Augenhöhe werden. Der GHV-Coach hatte in der Kabine anscheinend die richtigen Worte gefunden. Die GHV-Jungs waren sprichwörtlich wieder da. Zwar wuchs der Vorsprung des Stierenachwuches zwischenzeitlich auf neun Tore an, aber die Güstrower gaben sich nicht auf. Fünf Minuten vor dem Ende der Begegnung drehten die Gastgeber nochmal auf und schafften den Ausgleich, zumindest in der zweiten Halbzeit waren mit jeweils zehn geworfenen Toren Angriff und Abwehr beider Teams gleichwertig. An der Anzeigetafel stand zwar ein 18:24 für die Gäste aus der Landeshauptstadt und sie hatten damit das Spiel gewonnen, aber zufriedene Trainer sehen anders aus. Der GHV kann mit diesem Ergebnis jedenfalls sehr zufrieden sein und hat ein Achtungszeichen gesetzt.

GHV: L. Manske, H. Brandenburg, M. Breyer, O. Golatowski, L. Dombrowski (1), M. Kaps, N. Weltzin (3), N. Voss (1), E. Klein (3), C. Golatowski (6), D. Frahm (4)

 
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner