15.03.2014: Güstrower HV – Hagenower SV 28:29

Den Gegner unterschätzt

Am letzten Vorrundenspieltag in der Verbandliga West empfingen die jungen Wilden des GHV den Hagenower SV. Nach dem Tabellenstand sollte es eine nicht gerade schwierige Aufgabe sein. Aber gerade dies setzte sich anscheinend im Unterbewusstsein der Hausherren fest und sorgte für einige Überraschung.

Das erste Tor gehörte den Gästen, doch die Männer um Trainer Wenzel glichen aus und legten gleich noch einen Ball im Kasten der Gäste nach. Hagenow hielt Anschluss bevor die jungen Wilden den Vorsprung auf 5:3 erhöhten. Im weiteren Verlauf  spielten die Hagenower konzentriert und kämpferisch, um den Vorsprung zu verkürzen, was ihnen auch gelang. Bereist zu dieser Zeit machten sich auf Seiten der Gastgeber viele technische Fehler bemerkbar und der Ball wollte einfach nicht mehr im Kasten der Gäste landen. In der 27. Minute übernahmen die Gäste die Führung und zogen bis zur Pause auf 10:13 davon.

Trainer Wenzel mahnte in der Pause seine Jungs, sich auf das Handballspiel zu konzentrieren und endlich den Schlendrian abzulegen. Doch auch nach Wiederanpfiff  lief es für den GHV nicht rund. Mit Unterstützung der Zuschauer, die an den Kampfgeist der jungen Wilden appellierten, begann die Aufholjagd. Tor um Tor verkürzte sich der Vorsprung der Gäste. Zehn Minuten vor Ende war der Gleichstand hergestellt und die Barlachstädter bereiteten den Führungstreffer vor. Doch Hagenow blieb verbissen dran und glich aus. Leider spielte die Zeit an diesem Tag nicht für Güstrow sondern für Hagenow.  Zum Schlusspfiff stand es 28:29 für die Gäste und die jungen Wilden mussten diese Niederlage realisieren und akzeptieren.

Einziger Trost ist, die Mannschaft hat trotz der Niederlage den Platz 2 sicher. Mit Gewissheit wird der Trainer in der kommenden Trainingseinheit die richtigen Worte finden. Für die Güstrower geht es nun in die Endrunde um die Plätze 1 bis 4.

GHV:  Michael Tessenow, Max Godow, Thomas Kahl (1), Matthias Kahl (3), Christoph Bugs, Clemens Palm (6), Felix Elsner(5), Paul Golatowski (1), Bastian Lange, Tim Dethloff (11), Michael Langer (1)

 
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