15.12.2012: SG Bützow-Güstrow – SV Crivitz 19:31

Alte Fehler, große Hoffnung

Gestärkt durch den Sieg der letzten Woche und mit starkem Siegeswillen, ging die Mannschaft des SG Bützow-Güstrow in ihr drittes Rückrundenspiel. Zu Gast in der Wilhelm-Schröder-Halle Bützow war der SV Crivitz.

Die Gastgeberinnen wussten ganz genau, dass es kein leichtes Spiel sein würde, doch sie hatten noch eine Rechnung aus der Hinrunde mit Crivitz offen. Beide Mannschaften wollten hier, um jeden Preis als Sieger vom Platz gehen. Die SG-Damen konnten zu Beginn des Spiels an die gute Leistung der vergangenen Woche anknüpfen und gingen mit 1:0 in Führung. Hoch konzentriert, mit guten Abschlüssen und entsprechender Abwehrleistung konnte die SG die ersten fünfzehn Minuten des Spieles mit den Tabellen Dritten mithalten. Die Rückraumspielerinnen wurden gut ins Spiel gebracht und sorgten für viel Gefahr im Angriff. Doch allmählich schlichen sich Fehler ein und aus einem 5:5, wurde schnell ein 5:8 für die Gäste. Es machte sich eine längst vergessene Unsicherheit breit, die vom Tor ausging und die gesamte Bank der SG-Damen überkam. Mit einer Auszeit in der 19. Minute versuchte Trainer Peter Kruse seine Frauen nochmals wach zurütteln und ermutigte sie nicht die Köpfe hängen zulassen. Doch die Gastgeberinnen machten Fehler um Fehler und gingen mit einem Spielstand von 10:16 in die Pause.

Mit Beginn der zweiten Hälfte kehrte der Siegeswille zurück und die SG-Damen spielten sehr engagiert. Doch leider hielt dies nicht lange an und es kam sehr bald zu einem Spielstand von 13:22 für den SV Crivitz. Die Gäste durchschauten die Abwehr der Spielgemeinschaft und fanden immer wieder ihre frei stehende Kreisläuferin. Was wiederum auch zu insgesamt sieben 7-Metern für die Crivitzer führte, die alle kompromisslos verwandelt wurden. Die zweite Spielhälfte war geprägt von alten Fehlern, in die die SG verfiel. Es entstanden zu viele Fang- und Passfehler, die von Crivitz zu dieser hohen Führung ausgenutzt wurden. Im dem gesamten Team der SG machte sich eine Unsicherheit breit und es kam zu vielen unvorbereiteten Torwürfen, die für die Torfrau der Gäste leicht zu halten waren. Die Körperspannung verschwand und so endete das Spiel 19:31 aus Sicht der Gastgeberinnen, was viel zu hoch war. Das Fazit ist trotz allem ein starkes Mannschaftsgefüge und eine Verbesserung gegenüber dem Saisonstart. Nun geht es für beide Mannschaften in die verdiente Weihnachtspause und im Januar mit neuer Energie weiter.

SG: Koula, Staude, Kretschmer, Schmidt, Bollow, Buchholz, Herbst, Kröning, Zech, Beier, Palme, Pusch, Wegener

 
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