27.09.2008: SG Bützow-Güstrow – Blau-Weiß Neukloster 23:21

SG tut sich unnötig schwer

Am Samstag, den 27. September 2008, empfing die Frauenmannschaft der SG Bützow-Güstrow zu ihrem ersten Heimspiel in der Bützower Wilhelm-Schröder-Sporthalle die Gäste vom VfL BW Neukloster. Die Bützowerinnen kannten ihre Gäste bereits aus vorherigen Jahren, weshalb sie sich auf ihre Gegner einstellen konnten. Allerdings sah das Publikum ein völlig ungewohntes Spiel. Denn die Partie begann sehr hektisch. Zunächst standen unsere Frauen recht kompakt in der Abwehr. Die Gegner aus der Nachbarstadt produzierten eine Reihe von Abwehr- und Fangfehlern und luden damit die SG zu Kontern ein. Jedoch nutzten die Gastgeber diese ihnen gebotenen Möglichkeiten nicht und machten stattdessen selbst eine Menge technischer Fehler im Angriff. Konsequenz daraus waren Konteraktionen der VfLer. Sie zeigten den Gastgebern, wie man solche Chancen nutzen sollte. Die schnelle 2:0-Führung der SG Bützow-Güstrow flog dahin und es stand zwischenzeitlich 2:3 und 3:3. Doch dann schien es, als ob unsere Frauenmannschaft ihre Linie gefunden hätte. Sie erkämpfte sich ein 7:3. Aber der Schein trügte. Es kam zu vermehrten Fehlern im Angriff und die Gäste konterten sofort. Plötzlich kam der 9:9-Ausgleich und die Frauen aus Neukloster machten 2 Tore in Folge zum 9:11. Zur Halbzeitpause stand es 11:12.

Harte Worte fielen in der Kabine und man machte sich aber auch Mut für die zweite Hälfte des Spiels, was man auch nach dem Wiederanpfiff beobachten konnte. Denn die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start und drehten den Spieß wieder um und erzielten einen 3-Tore-Vorsprung (15:12). Zwischenzeitlich sah das SG-Spiel richtig gut aus. Sie liefen mehr Konter und die zweite Welle und waren auch aus der zweiten Reihe erfolgreich. Aber dennoch schlichen sich Fehler in der Abwehr ein. Es kamen nun mehr Lücken in der Abwehrreige zustande, die die Gäste zu nutzen wussten. Ergebnis waren mehrere Fouls, die zu Strafwürfen führten. Insgesamt wurden den VfLern 9 7-Meter-Würfe zugesprochen, von denen sie allerdings nur 2 erfolgreich im Netz unterbringen konnten. Zu verdanken hatten sie das der SG Torfrau Katharina Semler, die nicht nur bei den Strafwürfen um jeden Ball verbissen kämpfte, sondern auch über die gesamte Spielzeit eine gute Leistung ablieferte. In der Schlussphase hatten die Gastgeber erneut die Chance, auf drei Tore beim Stand von 21:19 davonzuziehen. Aber leider kam es nicht dazu. Plötzlich hieß es 21:21 und der Sieg schien gefährdet zu sein und lange zu spielen war es nicht mehr. Die SG schaffte es dennoch, die Nerven bis zum Schluss zu behalten und warf sogar noch zwei Tore zum Endstand von 23:21. Zufrieden konnte eigentlich keiner der Mannschaft sein. Trainer Detlef Kröger stellte nur fest, „dass noch eine Menge Arbeit vor uns liegt“. Wenn man die vielen ungenutzten Torchancen genutzt und die vielen technischen Fehler nicht produziert hätte, wäre wohlmöglich das Ergebnis zugunsten der Spielgemeinschaft wesentlich höher ausgefallen.

Für die SG kamen zum Einsatz: Katharina Semler (Tor), Patricia Sachs (1 Tor), Nicole Käther (1), Antje Krupke (1), Karina Zisler (1), Cindy Müller, Anne Klink (2), Claudia Stockfisch (2), Janett Krüger (2), Daniela Zech (1), Christine Riechelmann (2), Jette Prüßing (2), Franziska Benick (4), Julia Schult (4)

 
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