27.10.2012: Güstrower HV – Hagenower SV 39:16

Es sollten keine 40 werden

Am letzten Oktobersamstag empfingen die Verbandsligamänner des GHV das Tabellenschlusslicht vom Hagenower SV. Da die Güstrower aber aus der vorherigen Saison nur zu gut wissen wie man sich als Letzter der Tabelle fühlt, wurde auch dieser Gegner ernst genommen.

Es war den Barlachstädtern aber gelungen den Schwung aus dem letzten gewonnenen Spiel mitzunehmen und so gingen die Gastgeber gleich mal mit 2:0 in Führung. Die Gäste aus Westmecklenburg konnten zwar ausgleichen, aber dann war es wieder der GHV welcher das Spiel bestimmte. Tor um Tor setzten sich die Gastgeber ab. Der GHV-Torwart Max Godow vernagelte sprichwörtlich das Güstrower Tor und brachte den Gästeangriff zur Verzweiflung. Was nicht bereits in der Abwehr der Gastgeber hängen blieb wurde eine Beute des Torhüters und von diesem zu einem Konter genutzt. Das Zusammenspiel klappte hervorragend. Ein ums andere Mal war Thomas Arnold nach Ballgewinn der Güstrower Abwehr vorne, bekam das Zuspiel und versenkte den Ball im Tor der Hagenower. Mit einem beruhigendem 13 Tore Vorsprung gingen beide Mannschaften in die Pause (23:10).

Nach der Pause setzten die Gastgeber ihr erfolgversprechendes Spiel aus der ersten Spielhälfte fort. Nach und nach erhielten alle Güstrower-Spieler ihre Einsatzchance und wussten diese auch für Einträge in der Torschützenliste zu nutzen. Die Abwehr der Gäste wurde zusehends aggressiver und durch eine Umstellung auf eine offene Abwehr gelang es den Westmecklenburgern den Angriff der Barlachstädter zu verwirren, aber das schnelle Konterspiel nach Ballverlusten im Angriff konnten sie dadurch nicht verhindern. So wuchs der Abstand der Gastgeber gegenüber ihren Gästen weiterhin Tor um Tor. Rund fünf Minuten vor Ende der Partie erzielten die Barlachstädter ihren 39. Treffer und gespannt warteten nun die Güstrower Zuschauer auf Treffer Nummer vierzig. Irgendwie schien aber die Devise ausgegeben worden zu sein, dass eben dieser vierzigste Treffer nicht fallen sollte. Egal wie der Ball aufs Gästetor geworfen wurde er landete am Pfosten, wurde vom Hagenower Schlussmann gehalten oder ging vorbei. Der Ball machte alles nur ins Tor ging er nicht. Die Gäste nutzen diese Pechsträhne der Barlachstädter für ein wenig Ergebniskosmetik, doch Dank des sehr gut aufgelegten Güstrower-Schlussmannes fiel diese relativ gering aus. Mit dem Schlusspfiff der Unparteiischen stand ein 39:16 an der Anzeigetafel und der GHV verbesserte sich damit auf Platz fünf in der Tabelle.

GHV: Godow, Kaiser (4), Th. Kahl (2), M. Kahl (1), Bugs (1), Zerbe, Elsner (6), Golatowski (6), Lange, Baumgardt, Arnold (8), Dethloff (11)

 
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