15.09.2012: SG Bützow-Güstrow – SV Eintracht Rostock 17:25

Saisonstart missglückt

Auf Punktejagd geht ab sofort auch wieder die neu formierte Damenmannschaft der SG Bützow-Güstrow in der höchsten Spielklasse des Landes, der Mecklenburg-Vorpommern-Liga. In diesem Jahr steht eine komplett neue Mannschaft auf dem Parkett, denn das Team um Jens- Peter Kruse und Jürgen Klink wurde durch die ehemalige zweite Mannschaft des Vereins komplettiert, da die SG sonst in der Mecklenburg- Vorpommern Liga nicht mehr spielfähig gewesen wäre. Der Altersdurchschnitt dieser sehr jungen Mannschaft liegt bei gerade Mal 21 Jahren.

Im ersten Punktspiel der Saison war in der Halle Kessiner Straße der letzt jährige Tabellendritte SV Eintracht Rostock zu Gast. Den Anfang haben die Gastgeber jedoch völlig verpennt und kamen schnell mit 0:5 ins Hintertreffen. Mit der sehr offenen 3-2-1 Deckung sollten eigentlich zunächst die Gäste überrascht werden, doch das Gegenteil setzte ein. Die körperlich deutlich überlegenden Rostockerinnen verstanden es immer wieder ihre Vorteile zu nutzen.

Erst nach sieben Minuten konnte auch die SG ihr erstes Tor in diesem Spiel und dieser Saison markieren. Die Abwehr steigerte sich im Verlauf des Spiels, machte es den Gästen aus Rostock aber teilweise immer noch viel zu einfach. Abstimmungsschwierigkeiten in der Deckung wurden gnadenlos bestraft. Erst zum Ende der ersten Spielhälfte kamen die SG Damen in Fahrt und konnten durch Neuzugang Linda Buchholz und Sophie Masermann drei Tore in Folge zum Halbzeitstand 8:13 bejubeln.

Ganz klar war es die Anzahl der eigenen Fehler, die diesen fünf Torerückstand zu stande kommen ließen. Und es ist auch klar, das dass junge Team zunächst Leergeld zahlen und Erfahrung sammeln muss, um sich gegen eine gestandene Mannschaft wie SV Eintracht Rostock behaupten zu können. Nach einem schweren Foul an Celina Bollow, die danach verletzt nicht mehr eingesetzt werden konnte, kämpften die Gastgeber sich noch einmal heran und warfen vier Tore in Folge zum 17:21. Hier zeigte die junge Frauenmannschaft das sie es können, die Achse Rückraum-Kreis funktionierte wunderbar und auch durch schnelles Spiel kam man zu Torerfolgen. Die Hoffnung war wieder da, denn jeder weiß das vier Tore im Handball schnell aufgeholt sind. Doch ein 100 %iger Konter wurde für das Spiel symptomatisch verworfen und brachte den endgültigen Bruch ins Spiel und die Vorentscheidung. Am Ende fällt das Ergebnis mit 17:25 etwas zu hoch aus.

 
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