19.11.2011: Güstrower HV III – SV Warnemünde 14:36

GHV III erleidet deutliche Pokalschlappe

Der 19. November ist der 323. Tag im gregorianischen Kalender, Welttoilettentag und Debüt für die 3.Männermannschaft des GHV in der 2.Runde im HVMV-Landespokal. Die 1.Runde hatten die Güstrower per Freilos unbeschadet überstanden, doch nun mussten sie ran. Der Gegner, der SV Warnemünde I, Tabellenführer der Verbandsliga West, würde sicher kein leichter Gegner sein. Der Virus der dünnen Spielerdecke hatte sich scheinbar von der 1. Männermannschaft übertragen, nur sieben Spieler und zwei Torleute standen dem Trainergespann Wenzel/Schröder zur Verfügung. Die Kräfte sollten demzufolge bis Spielende reichen, also begann der GHV sehr verhalten. Nur Torwart Ullrich war gleich von Beginn an wach und hielt so seine Mannschaft im Rennen.

0:1 in der dritten Spielminute, mehrere ausgezeichnete Paraden Ullrichs verhinderten, dass der Gegner gleich zu Spielbeginn davon eilte. Erst in der achten Spielminute gelang Eickhoff der erste Treffer für die Gastgeber, 1:4. Nach weiteren qualvollen sieben Spielminuten, war es wiederum Eickhoff, der das 2:9 erzielte. Glück für die Güstrower, dass auch die Gäste von der Ostsee nicht so konzentriert im Angriff zu Werke gingen. 2:11 nach zwanzig Spielminuten, der GHV nahm eine Auszeit. Doch auch diese konnte nicht viel bewirken, Halbzeitstand 5:15. War das schon das Pokalaus für die Güstrower?

Ein anderer GHV schien aus der Kabine gekommen zu sein. Wollten sie jetzt zur Aufholjagd starten? Zu mindestens trafen sie jetzt ins Warnemünder Tor und auch das Zusammenspiel schien besser zu klappen. Der Abstand wurde beim 8:17 zwar nur gering verkleinert, doch die Warnemünder nahmen in der 40.Minute bereits eine Auszeit. Wollte der Gästetrainer damit eine mögliche Aufholjagd der Barlachstädter stoppen? Der GHV mühte sich redlich, doch schien heute nicht viel zu klappen. Besonders die Quote der Fangfehler war sehr hoch, so dass Warnemünde fast problemlos Konter um Konter laufen konnte und obwohl auch Lindenau im Güstrower Kasten mit gleichen Leistungen wie Ullrich aufwarten konnte, ließen ihn seine Vorderleute ziemlich oft allein dem Gegner gegenüber stehen. Zehn Minuten vor Spielende hatten die Warnemünder ihre Führung auf 10:26 ausgebaut. Der GHV hatte nichts mehr entgegenzusetzen und verlor das Pokalspiel deutlich mit 14:36.

GHV: Ullrich, Lindenau, Ahrendt, Froriep (1), Lohse (1), Schneider (1), Eickhoff (6), Severin (2), Tetzlaff (3)

 
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner