12.11.2011: SG Bützow-Güstrow I – Stralsunder HV 16:27

Talfahrt geht weiter

Im Heimspiel am 12.November konnten die Damen der SG Bützow-Güstrow den Fluch dieser Saison nicht brechen und unterlagen dem klaren Favoriten aus Stralsund in heimischer Halle deutlich mit (4:13) 16:27. Trainer Jens- Peter Kruse konnte auf einen großen Kader zurückgreifen, doch es fehlten trotzdem wichtige
Spielerinnen. Aus krankheits- und arbeitstechnischen Gründen ist es in diesem Jahr schwer für die Mannschaft eine Konstanz und Routine an den einzelnen Spieltagen zu schaffen.

In den ersten achten Minuten war es ein Spiel der vergebenen Großchancen beider Teams und einer sensationell gut aufgelegten Jaqueline Wegener im Tor der SG. Sie war es, die die Mannschaft im Spiel hielt, denn sie musste nicht ein einziges Mal hinter sich greifen. Sie nagelte das SG Tor regelrecht zu, doch ihre Mitstreiterinnen konnten diesen großen Vorteil leider nicht für sich nutzen. Vorne funktionierte das Passspiel überhaupt nicht. Ungenaue Zuspiele, kaum Bewegung und keine Kreativität war zu erkennen. Der Torabschluss wurde nicht mit der nötigen 100%igen Konsequenz beendet. Die Stralsunderinnen mussten sich kaum bewegen da fast nur Querpässe ohne jeglichen Druck zu Stande kamen. In der Abwehr widerum kann man der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen. Das Manko von Beginn an des Spiels und eigentlich schon der gesamten Saison ist der Angriff, denn vier Tore in einer Halbzeit sind in der Mecklenburg-Vorpommern Liga einfach zu wenig. Trainer Jens Peter Kruse prophezeite schon vor der Saison, das dass zweite Jahr in der Liga immer schwieriger sein wird als das Erste und damit hatte er wohl recht. Obwohl in der Liga dieses Jahr vieles ungewöhnlich ist, denn so stehen auch der Landes- und Vizelandesmeister nur auf den beiden vorletzten Rangen der Tabelle.

In der zweiten Halbzeit fanden die Damen besser ins Spiel und erspielten nach Toren sogar ein Unentschieden, was darauf deutet das dass Können da ist, nur leider nicht kontinuierlich abgerufen werden kann. Besonders Anne Klink zeigte starke Aktionen im Eins gegen Eins, was nur leider nicht immer belohnt wurde. Auch wenn am Ende ein Elf-Tore Rückstand auf der Anzeigetafel stand, waren die Gäste aus Stralsund an diesem Tag schlagbar. Und das macht die Niederlage natürlich umso bitter.
Für die Mannschaft heißt es nun Kopf hoch und nicht aufgeben, denn erst in schweren Zeiten zeigt sich die wahre Qualität einer Mannschaft.

SG: Wegener, Schmidt, Krug (2), Klink (6), Saß (1), Schubring, Krüger (1), Käther (1), Kahnert, Sachs (1), Zerbe (1), Bohnenstengel (3)

 
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