12.02.2011: Ribnitzer HV – Güstrower HV I 28:24

Diesmal war mehr drin…

Der GHV wollte nach dem Sieg und dem erhofften Befreiungsschlag gegen den SV Warnemünde, vor einer Woche, auch diesmal beim Ribnitzer HV daran anknüpfen und mindestens einen Punkt entführen. Die Barlachstädter bemühten sich, doch am Ende standen sie beim 24:28 mit leeren Händen da. Wieder einmal, allerdings muss man in der Analyse des Spieles sagen, dass sicherlich mehr drin gewesen wäre.

Vor allem mit der Leistung in der ersten Halbzeit konnte Trainer Gerald Hein zufrieden sein. Seine Schützlinge, die kurzfristig mit Andreas Nowatzki auf einen wichtigen Leistungsträger aus beruflichen Gründen verzichten mussten, zeigten eine ordentliche Leistung und gestalteten die Partie bis zum 10:10-Halbzeitstand sehr offen. „Bis auf die Chancenverwertung haben wir eigentlich alles richtig gemacht“, sagte Gerald Hein. Die Güstrower hätten sogar mit einigen Toren Vorsprung in die Kabine gehen müssen, „doch hätte, wenn und aber zählt nicht“, so der GHV-Coach nach dem Spiel.

Nach dem Pausentee wollten die Gäste dann an die Leistung der ersten 30 Minuten anknüpfen, irgendwie schafften sie es aber nicht, die Gäste unter Kontrolle zu behalten. Die machten dafür Druck und zwangen den Güstrower Sechser zu mehr Fehlern. Das machte sich schnell auch im Zwischenergebnis bemerkbar. Ribnitz lag von nun an immer mit einigen Toren vorn und bekam dadurch auch mehr Selbstsicherheit in seine Reihen. Beim GHV waren es vor allem die vielen kleinen Fehler, die den Trainer schier zur Verzweiflung brachten. Trotzdem legten seine Schützlinge wie schon in den vergangenen Wochen eine tolle Moral an den Tag und waren bis zum Schlusspfiff um Resultatsverbesserung bemüht. „Wieder mal eine klasse Partie bot Torwart Andre Pötzsch, der unsere Mannschaft immer wieder mit starken Paraden im Spiel hielt und dabei sogar alle vier Siebenmeter des Gegners hielt. Am Ende war es dann aber die fehlende Konzentration und der Anstieg der eigenen Fehler, die den Unterschied zwischen beiden Mannschaften ausmachten“, sagte Gerald Hein. Gute Kritiken bekamen außerdem Sebastian Nucklies und Felix Frick.

In der Tabelle der Handball-MV-Liga hängt Güstrow weiter im Tabellenkeller fest. (behm)

GHV: Pötzsch – Frick, Golatowski, M.Kahl, Nucklies, Stölken, Kalien, Kaiser, Langberg

 
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