12.12.2010: Güstrower HV III – SV Blau-Weiß Grevesmühlen 35:16

Sieg im 8. Pflichtspiel

Praktisch zwischen Frühstück und Gänsebraten hatte die dritte Männermannschaft des GHV am 12. Dezember den SV Blau-Weiß Grevesmühlen zu Gast. Bis dato kann der GHV nach sieben Punktspielen mit 14:0 erreichten Punkten auf eine weiße Weste blicken. Grevesmühlen war schon immer ein harter Gegner, die Begegnung versprach spannend zu werden. Doch nach einem Blick auf die Aufstellung beider Mannschaften konnte man zu der Auffassung gelangen, hier tritt heute das Gewandhausorchester gegen die kleine Kammermusik an. Sprich vierzehn Spieler auf Güstrower Seite gegen eine komplette Sieben aus Grevesmühlen, keine Auswechselspieler. Doch manchmal trügt auch der Schein!?

Schröder eröffnete das Spiel mit einer schönen Finte und dem 1:0 für den GHV. Lohse sah Froriep am Kreis, paßte zu ihm, Froriep verwandelte zum 2:1. In den folgenden fünf Spielminuten nutzten die Gastgeber die Zurückhaltung der Grevesmühlener aus und zogen ihr schnelles Angriffsspiel durch. Beim Stand von 5:1 in der achten Minute hatten sich die Gäste vom ersten Schock erholt und besannen sich auf`s Handball spielen. Die GHV-Abwehr wurde nachlässiger, demzufolge taten sich Löcher auf, die die Gäste am heutigen Tage nicht so konsequent zu nutzen wussten. Eine sichere 18:8 Führung für den GHV entließ die beiden Mannschaften zur Halbzeitpause in die Kabinen.

Die erste Zeitstrafe gab es  nach sechs gespielten Minuten der zweiten Hälfte für Severin nach einem unabsichtlichen Fußspiel. Kurz darauf mußte auch ein Grevesmühlener Spieler für zwei Minuten auf die Bank. Bei diesen beiden Zeitstrafen blieb es während des gesamten Spieles. Nachdem die Güstrower in drei aufeinander folgenden Angriffen die Beschaffenheit des Torpfostens geprüft hatten, gelang es Jokisch endlich in das schwarz-weiß-umrahmte Tor zu treffen, 21:8. Gegen die sieben tapferen Mannen aus Grevesmühlen hatten die Gastgeber heute ein leichtes Spiel, konnten sich ungestraft Nachlässigkeiten leisten. Andererseits profitierten sie auch von der zunehmend schwächer werdenden Kondition der Gäste. Ein ums andere Mal spurteten die schnellen Güstrower zwischen die Grevesmühlener Anspiele, eroberten so den Ball und konterten die Gäste regelrecht aus. 35:16 lautete der Spielstand als die Schlußsirene ertönt, zwei weitere Pluspunkte für den Güstrower HV.

GHV: Mylius, Maack, O.Schröder (2), Froriep (2), Severin (7), Ahrendt, Klink (4), Lindenau, Jokisch (3), Schneider, Lohse (6), Godje (4), Tetzlaff (5), Brasch (2)

 
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