14.11.2010: ESV 48 Hagenow II – Güstrower HV III 16:28

GHV III – Arbeitssieg in Hagenow

Ein düsterer, verregneter Sonntagnachmittag, der 14.November, an dem die dritte Männermannschaft des GHV beim ESV 48 Hagenow II zu ihrem sechsten Punktspiel antrat. Obwohl Eickhoff, Kruse und Severin verhindert waren, konnte das Trainergespann Wenzel/Schröder dank Jokisch, Kaiser und Langberg aus dem Vollen schöpfen und vierzehn Spieler in die Mannschaftsaufstellung schreiben.

Beginnend mit Tetzlaff, Langberg, Schneider, Lohse, O.Schröder von links nach rechts lesend, Froriep am Kreis und Mylius im Tor erwartete man keine großen Überraschungen, wenn der Tabellenerste gegen das Schlußlicht spielte. Lohse erzielte das 0:1 für den GHV und Schneider erhöhte per Strafwurf auf 0:2. Zwei Kontereinleitungen, die zu hoch und zu weit für die Läufer waren, ließen den Gastgeber ausgleichen. Froriep erzielte wieder die Führung, Schneider wurde gefoult und da sich kein Freiwilliger fand, verwandelte Tetzlaff den darausfolgenden Strafwurf. Doch Hagenow blieb dran und der GHV quälte sich. In der achtzehnten Spielminute beim Stand von 5:6 nahmen die Gäste ihre Auszeit. Bißchen durchschütteln, Jokisch und Kaiser sollten für frischen Wind sorgen und auf geht’s. Kaiser gab auch gleich erfolgreich sein Debüt, Lohse erhöhte auf 5:8. Jokisch am Kreis zeigte an wohin er den Paß haben möchte, Lohse servierte, Jokisch vollendete. Auszeit für Hagenow in der 22. Minute, doch sie sollten keinen Treffer mehr in Halbzeit eins erzielen, 5:13 der Pausenstand.

Das erste Tor in der zweiten Spielhälfte erzielte Hagenow, dann zwei Treffer von Jokisch nach Anspielen von Lohse und Kaiser. Jetzt lief auch das schnelle Angriffspiel beim GHV besser, Abwurf vom Tor auf Schneider, der passte zu Kaiser, drei Schritte und hoch – Tor, kurz und schmerzlos, jedenfalls für die Gäste. Nur die Konterwürfe passten heute nicht so recht, entweder zu hoch oder zu weit. Brasch hatte nach einigen vergeblichen Sprints die Nase voll, antäuschen und im sauberen 1:1 am Gegner vorbei, 7:19 – na bitte, dann eben so! Dass Torleute nicht nur halten, sondern auch wissen, wie man einen Ball ins Tor bringt, bewies Maack per vollendeten Strafwurf in der 42. Spielminute und erhöhte für seine Mannschaft zum 8:23. Danach lief nicht mehr allzu viel beim GHV. Mylius parierte noch einen Strafwurf der Gastgeber und die erste gelbe Karte überhaupt in diesem Spiel sah ein Hagenower Spieler in der 29. Minute. Nicht eine einzige Zeitstrafe in einem Männerhandballspiel, Guinnes-Buch-verdächtig.

Keine berauschende Leistung des GHV, eher ein Arbeitssieg das 16:28. Sollten sich die Güstrower Mannen geschont haben für das Pokalspiel gegen die zweite Vertretung des Doberaner SV, die führend in der Verbandsliga spielt? Vielleicht gelingt ihnen ja am 19.November vor heimischen Publikum eine Überraschung. Viel Glück!

GHV: Mylius, Maack(1), Lohse (9), Schneider (2), Kaiser (3), Langberg (1), Tetzlaff (2/1), Brasch (1), O.Schröder (1), Lindenau, Ahrendt (2), Jokisch (5), Schlawien, Froriep (1)

 
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