15.10.2010: Güstrower HV III – Plauer SV II 30:22

3. Männer gegen die jungen Wilden aus Plau

Aus terminlichen Gründen wurde das Punktspiel gegen den Plauer SV auf Freitag den 15. Oktober, einen ungewöhnlichen Spieltag, verlegt. Eine prächtig volle Bank hatte der GHV vorzuweisen, elf Spieler, drei Torleute, ein Betreuer, zwei Trainer. Keine leichte Aufgabe, allen Spielern gerecht zu werden. Dagegen sahen die zwei Auswechselspieler auf der gegnerischen Seite ziemlich trostlos aus. Aber das will erst einmal gar nichts heißen.

Das erste Tor erzielten nämlich per Strafwurf die Gäste. Diese ließen auch nicht locker und blieben bis zur zehnten Minute mit 3:4 in Führung. Dann hatte sich der Güstrower Angriff, heute in etwas ungewohnter Aufstellung, gefangen und versuchte nun seinerseits Tempo zu machen. Einen guten Torriecher bewies hierbei Klink, der nicht nur selber sehr oft vollstreckte, sondern auch einen Blick für seine Mitspieler hatte. Profitieren konnte hiervon Fregin, der nach einem Superanspiel von Klink das 6:4 erzielte. Beim folgenden Angriff setzte Klink seinen Konter leider an die Latte. Besser wollte er das bei seinem nächsten Wurf machen, den er mit solcher Kraft vollstreckte, dass der Plauer Torwart gleich mit ins Tor fiel. Sicher ist sicher!

Beide Mannschaften kämpften verbissen, waren auf gleicher Augenhöhe, wobei die Güstrower etwas die Nase vorn hatten. In den letzten fünf Spielminuten der ersten Halbzeit, erhöhte der GHV nochmal sein Tempo. Darauf war Plau nicht gefasst, fand in der Kürze kein effektives Gegenmittel, handelte sich zudem noch eine Zeitstrafe wegen Äußerungen gegen den Schiedsrichter ein und mußte mit fünf Toren Rückstand, 16:11, in die Pause gehen.

Der GHV begann mit der gleichen Aufstellung wie zu Beginn des Spiels, dieses Mal ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Torwart Maack wollte seinem Kollegen Mylius, der in der ersten Halbzeit schon gute Paraden gezeigt hatte, in Nichts nachstehen und hielt gleich mal einen Strafwurf. Allerdings hatte seine Frau das vorausgesagt, dann ist es ja auch keine sooo große Kunst. Schneider fing den Ball des Plauer Angriffs ab und vollstreckte per Konter selbst. Fing sich dann aber eine Zeitstrafe ein. Sein Fehlen in der Abwehr nutze Plau schulmäßig für sich, clever gesperrt, ungehinderter Einlauf – Tor 18:13.

Auf der anderen Seite sah Klink rechtzeitig den einlaufenden Tetzlaff, Tor. Dass Lohse und Klink an diesem Abend ein eingespieltes Team waren, konnte man u.a. nach einem wunderbarem verdeckten Rückhandanspiel von Lohse an Klink sehen, der damit das 22:14 markierte. An dieser Stelle nahm Plau seine Auszeit, um sich erstmal neu zu sammeln. Das gelang ihnen auch ganz gut, während der GHV anfing zu schlampen. Positiv, dass die Güstrower sich nach Fehlern nicht aufgaben, sondern ein ums andere Mal den Ball wieder erkämpfen konnten.

Die letzten fünf Spielminuten waren von Unsicherheiten und Unstimmigkeiten auf beiden Seiten geprägt. Der GHV hatte die Gäste jetzt fest im Griff und riss sich keine Schwanzfeder mehr aus. War auch nicht nötig, mit 30:22 Toren gewann der Gastgeber an diesem späten Freitagabend und hat somit seinen fünften Sieg nach fünf Spielen in der Tasche. 

GHV: Maack, Mylius, O.Schröder, Tetzlaff (2), Klink (13), Lohse (5), Schneider (2), Langberg, Fregin (1), Froriep (2), Severin (4), Ahrendt, Brasch (1)

 
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