25.09.2010: Güstrower HV – Stavenhagener SV 27:24

Problemzone: Schwache zweite Halbzeit

Zweiter Sieg im zweiten Heimspiel. Der GHV hat seine Pflichtaufgabe in der MV-Liga mit Erfolg bestanden. Am 25.09. bezwangen die Schützlinge von Trainer Gerald Hein den Aufsteiger vom Stavenhagener SV mit 27:24.

Wäre es nach dem Verlauf der ersten 20 Minuten gegangen, hätte der Erfolg am Ende noch viel höher ausfallen müssen. Die Güstrower führten phasenweise bereits mit sechs Toren (8:2, 10:4) und waren erwartungsgemäß auch die bessere Mannschaft. Der Gast kam zwar auch zu seinen Chancen, er konnte aber Torhüter Andre Pötzsch, der stets auf der Hut war, nicht gefährlich werden. Vorne sorgten Sebastian Nucklies, Andreas Nowatzki, Stefan Förster und Felix Behling für den nötigen Druck, um den Gegner die Grenzen aufzuzeigen. Nucklies war diesmal übrigens im Gegensatz zum Spiel in Grimmen, wo er nicht einmal traf, mit acht Toren erfolgreichster Werfer seines Teams.

Die spielerischen Unterschiede zwischen beiden Teams waren groß und eigentlich hätte der GHV bis zum Ende der Spielzeit locker durchmarschieren können. Aber hätte, wenn und aber zählen im Handball nicht, wenn die Tore nicht gemacht werden. Das was mit dem Halbzeitergebnis von 15:10 noch einigermaßen gut aussah, entwickelte sich in der zweiten Spielhälfte zu einer Partie, in der Stavenhagen sich besser auf die angebotene Leistung der Güstrower einstellte, die allerdings auch mehr Fehler produzierten. Und so wurde es am Ende noch einmal spannend, vor allem auch deshalb, weil sich der Gastgeber nicht entscheidend absetzen konnte.

Drei Tore waren es, die der GHV nach 60 Minuten zwischen sich und den Stavenhagener SV brachte. Es reichte zum Sieg. Das war wie immer das wichtigste an diesem Tag, doch sollte man in den nächsten Begegnungen gerade auch in den zweiten 30 Minuten die eigene spielerische Linie beibehalten. Die Güstrower sind dazu in der Lage, sie kämpften mit diesem Manko aber schon gegen Schwaan und auch in Grimmen. Ein stärkerer Gegner hätte dies besser zu seinem Vorteil ausgenutzt, das muss Spielern und Verantwortlichen klar sein. (Dirk Behm)

GHV: Pötzsch, Hintze, Arnold (3), Förster (4), Frick (1), Kahl, Nowatzki (7), Nuklies (8), Stölken (1), Kalien, Elsner (2), Behling (1), Maske, Voß

 
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