18.09.2010: HSV Grimmen – Güstrower HV 35:31

In der Schlussphase roten Faden verloren

Dem Auftaktsieg gegen den Schwaaner SV folgte an diesem Wochenende, dem zweiten Spieltag der MV-Liga, eine empfindliche 31:35-Niederlage für die Handballer des Güstrower HV. Empfindlich auch deshalb, weil die Barlachstädter beim HSV Grimmen über weite Strecken des Spieles die dominierende Mannschaft waren und den Gastgeber gut im Griff hatten.

Nach einer kurzweiligen Anfangsphase, wo sich beide Teams noch ein bisschen beschnupperten und der Gastgeber sich etwas mehr Glück im Torabschluss erarbeitete, übernahm der GHV ab der 15. Minute das Spielgeschehen. Es lief bestens für den Gast, der Ball ging gut von der Hand, die Abwehr stand und vorne wurden die Chancen ordentlich ausgenutzt. Die Grimmener zeigten sich beeindruckt. Sie liefen zumeist einem Rückstand hinterher, der das Kräfteverhältnis zu diesem Zeitpunkt sehr gut widerspiegelte. Beim 11:14 waren es sogar drei Tore, die beide Mannschaften von gut und unzufrieden trennten.

Einen herausragenden Tag erwischte dabei der glänzend aufgelegte Andre Pötzsch im Kasten der Güstrower,der die HSV-Angreifer mit tollen Paraden schier zur Verzweiflung brachte. Das gab Mut und Hoffnung für die zweite Halbzeit, in die die GHV-Handballer mit einem 14:13-Vorsprung gingen. Die knapp 150 Zuschauer sahen nun ein Spiel, dass spannend und interessant war. Grimmen wurde stärker und Güstrow hielt mit Stefan Förster, der insgesamt elfmal traf und den privat verhinderten Coach Gerald Hein vertrat, jeder Zeit dagegen.

Schlussphase: Es waren nur noch knapp neun Minuten zu spielen und der GHV führte mit 29:27. Doch anstatt, dass man nun sprichwörtlich seinen Stiefel herunterspielt, verlor der Gast seinen roten Faden. Im Gegensatz zum HSV Grimmen, der seine Leistung noch einmal steigerte und am Ende auch verdient mit 35:31 gewann. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben es zum Schluss nicht verstanden, den Gegner spielerisch auf Distanz zu halten. Außerdem haben wir in dieser Phase viele technische und Regelfehler gemacht. Trotzdem geht für uns keine Welt unter. Wir haben gezeigt, dass wir auch hier in Grimmen mithalten können. Jetzt gilt es, das Spiel schnell abzuhaken, damit wir uns auf die nächste Partie vorbereiten können“, sagte Stefan Förster.

GHV: Pötzsch, Hintze– Arnold (4), Förster (11), Frick (6), Kahl, Nucklies, Stölken (4), Elsner (1),Voss, Maske, Nowatzki (5)

 
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