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Mecklenburg-Cup 2010

Eisenach holt sich Mecklenburg-Cup
 
Am Ende hatte er nicht zu viel versprochen. Das Starterfeld für den sechsten Mecklenburg-Cup des GHV  war attraktiv wie lange nicht mehr, und die Zuschauer bereuten ihr Kommen keineswegs. „Es war viel zu tun, viele Helfer und Sponsoren taten ihr Übriges für das gute Gelingen und am Ende hatten wir ein tolles Finale“, sagte Thomas Schweder aus dem Organisationsbüro des diesjährigen Mecklenburg-Cups.

In diesem Finale standen sich der 20fache schwedische Handballmeister RIK Göteborg und der deutsche Zweitligist THSV Eisenach gegenüber. Von der Papierform waren die Skandinavier Favorit, doch von Beginn zeigten die Thüringer, dass in diesem Endspiel auch mit ihnen zu rechnen ist. Es war ein Hin- und Her, und der Zuschauer auf der gut besuchten Traverse in der Sport- und Kongreßhalle erlebte kurzweilige Unterhaltung. Am Ende gewannen die Eisenacher mit 32:28 gegen Göteborg. „Sie haben verdient gewonnen, weil sie auch im Verlauf des Turnieres die konstantesten Leistungen gebracht haben“, so Thomas Schweder.

Spannender ging es zuvor im kleinen Finale zu. Der HC Empor Rostock und der EHV Aue, beides Zweitligisten, standen sich bereits einige Tage zuvor in Schwaan in einem Freundschaftsspiel gegenüber. Damals siegten die Auer erst drei Sekunden vor Schluss mit einem Tor Vorsprung. Auch diesmal schenkten sich beide Mannschaften nichts. So musste nach den 2 mal 30 Minuten das Siebenmeterwerfen über Sein oder Nichtsein entscheiden. „Es war ein echter Krimi, in dem der EHV Aue mit 32:30 Toren die Nase vorn hatte. Für den HC Empor Rostock dürfte das Ergebnis doch etwas enttäuschend sein“, sagte Thomas Schweder.

Auf den letzten beiden Plätzen des Turnieres rangierten erwartungsgemäß die beiden unterklassigen Teams. Fünfter wurde der AMTV Hamburg, der sich im Platzierungsspiel gegen den Gastgeber GHV knapp aber verdient mit 30:28 durchsetzte. „Trotz des sechsten Platzes geht die Welt nicht unter für unsere Mannschaft. Das war ein schöner und zugleicher echter Härtetest unter Wettkampfbedingungen in Vorbereitung auf den Saisonstart in der MV-Liga“, schaute Thomas Schweder nach vorn.

Als bester Spieler wurde bei der Siegerehrung der Schwede Nacor Medina, als bester Torhüter Radek Musil vom THSV Eisenach ausgezeichnet. „Unser Turnier hat viel Spaß gemacht, dies soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden“, sagte Schweder abschließend. (Dirk Behm)

Vorrunde Staffel 1
1. RIK Göteborg 4:0 (70:47 [+23])
2. EHV Aue 2:2 (63:44 [+19])
3. Güstrower HV'94 0:4 (34:76 [-42])

Vorrunde Staffel 2
1. ThSV Eisenach 4:0 (61:44 [+17])
2. HC Empor Rostock 2:2 (62:51 [+11])
3. AMTV Hamburg 0:4 (36:64 [-28])

Spielplan Vorrunde
10:00 Uhr Güstrower HV'94 – EHV Aue 14:36
10:00 Uhr HC Empor Rostock – AMTV Hamburg 33:21
11:15 Uhr EHV Aue – RIK Göteborg 27:30
11:15 Uhr AMTV Hamburg – ThSV Eisenach 15:31
12:30 Uhr RIK Göteborg – Güstrower HV'94 40:20
12:30 Uhr ThSV Eisenach – HC Empor Rostock 30:29

Platzierungsspiele
14:30 Uhr Güstrower HV'94 – AMTV Hamburg 28:30
16:00 Uhr HC Empor Rostock – EHV Aue 30:32 (nach 7-m-Werfen)
17:30 Uhr RIK Göteborg – ThSV Eisenach 28:32

Endstand des Turniers
1. ThSV Eisenach
2. RIK Göteborg
3. EHV Aue
4. HC Empor Rostock
5. AMTV Hamburg
6. Güstrower HV'94

Wertung "Bester Spieler" und "Bester Torhüter"
"Bester Spieler" wurde Nacor Medina (RIK Göteborg)
"Bester Torhüter" wurde Radek Musil (ThSV Eisenach)

 
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