27.03.2010: Güstrower HV III – TSV Goldberg 32:15

Michael and friends oder was ein Schwein auslösen kann

Wie abergläubisch ist die 3.Männermannschaft des GHV? Zu ihrem 13. Punktspiel empfing sie auf heimischen Parkett den TSV Goldberg. Im Hinspiel hatten die Barlachstädter einen hart erkämpften 29:27 Sieg mit nach Hause gebracht. Sollte das Dreizehnte die ersten Minuspunkte auf die weiße Weste des Tabellenführers schreiben?

Lohse ließ seine Mannschaft in Führung gehen. Postwendend das 1:1. Kruse erzielte das zweite Güstrower Tor, danach drei Konter durch Tetzlaff und Severin erlaufen, 5:2 für die Gastgeber. Erneut nahm Maack im GHV-Tor den Goldbergern den Ball ab, langer Paß auf Tetzlaff, der dachte sich "vielleicht mal von links“ - Fehlanzeige! Der nächste Angriff lief besser und auch Lohse ließ sich nicht lumpen. In gewohnt selbstsicherer Manier verwandelte Schneider einen Strafwurf, 8:2 für den GHV. Mann, das lief ja gut und erst elf Minuten gespielt. Doch dann lief erst einmal gar nichts mehr. Zum Glück auch nicht bei den Gästen. Goldberg nahm in der achtzehnten Minute eine Auszeit, erst mal sammeln, neue Strategie ausdenken. Eickhoff kam für Schlawien an den Güstrower Kreis und bekam auch gleich ein tolles Anspiel, das er zum 10:3 für den GHV verwandeln konnte. Danach pausierte das Güstrower Angriffsspiel, die Gäste nutzten die Gelegenheit, verkürzten auf 10:5. Michael Brasch forderte lautstark seine Mannen auf, nicht nachzulassen, ein kleiner Endspurt sollte noch für die letzten fünf Spielminuten der ersten Halbzeit drin sein. Die Mannschaft gehorchte und Michael selber erzielte das 17:6 zur Pause.

Etwas schwerer schienen die Beine zu Beginn der zweiten Hälfte zu sein. Auch erlaubten sich die Güstrower etliche Fehler und Nachlässigkeiten im Angriff. Zum Glück hatten die Goldberger heute nicht viel entgegenzusetzen, so dass es keine schwerwiegenden Folgen für den GHV hatte. Doch auch ein paar schöne Spielzüge bekamen die zahlreichen Zuschauer zu sehen. Severin läßt entgegen seiner Laufrichtung den Ball "abtropfen", Michael Brasch erzielt das 21:7. Schneider sieht Olaf Schröder von rechts einlaufen, haargenauer Bodenpass - 22:7. Ebenso wie Maack überzeugte auch Hintze im Güstrower Tor, der für den verhinderten Mylius eingesprungen war, und leitete so manchen schnellen Angriff ein, auch wenn der nun nicht mehr so oft zum Erfolg führte. Denn bei den Güstrowern ließen die Kräfte ebenfalls merklich nach, doch der Sieg war ihnen nicht mehr zu nehmen. 32:15 das Endergebnis und Trainer Wenzel muß langsam sparen. Hat er doch leichtsinnig ein Spanferkel versprochen, sollte seine Mannschaft die Saison ohne Minuspunkte beenden. Was die Aussicht auf eine leckere Mahlzeit so alles bewirken kann!

GHV: Maack, Hintze, O.Schröder (2), A.Schröder, Tetzlaff (6), Lohse (6), Schneider (4), Schlawien (1), Eickhoff (2), Severin (6), Brasch (3), Kruse (2)

 
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner