27.03.2010: Güstrower HV II – ESV 48 Hagenow 37:26

Nach Startschwierigkeiten Vollgas gegeben

Zwei unterschiedliche Halbzeiten präsentierte die 2. Männermannschaft am Samstag den rund 60 Zuschauern in der Sport- und Kongresshalle Güstrow. Dabei versuchte man von Beginn an das Tempo hoch zu halten und dem Gast die Grenze aufzuzeigen. Auf Grund von technischen Fehlern und zu vielen Einzelaktionen gelang dies aber nicht so wie geplant. Hagenow hielt mit und witterte eine Chance. So reichte es nur zu einer 18:15 Pausenführung für den GHV. Nach dem Seitenwechsel zeigte die Truppe aus der Barlachstadt jedoch, welches Potential in ihr steckt. Jetzt lief der Ball schnell und flüssig. Daraus resultierte ein klarer 37:26 Erfolg.

Nur kurz gab man den Gästen die Gelegenheit in Führung zu gehen. Beim Stand von 2:2 legte man einen kurzen Zwischenspurt ein und zog auf 6:3 davon. Fast schien es als ob es ein ähnlich deutliches Ergebnis wie im Hinspiel geben würde, doch Fehler im Angriff und eine zu harmlose Deckung baute die Gäste unnötig auf. Mit drei schnellen Aktionen glichen diese zum 6:6 aus und die Partie blieb spannend und abwechslungsreich. Bis zum 13:13 schaffte der GHV es nicht sich abzusetzen, erst nach einer Auszeit legte man eine Schippe drauf und stellte den alten drei Torevorsprung wieder her.

Nach klaren Worten in der Kabine kam man mit mehr Schwung zurück auf die Platte und spielte jetzt Handball. Hinten wurde jetzt mehr gearbeitet und immer wieder der Ball erkämpft. Im Angriff lief der Ball schnell und im Abschluss zeigte man sich sicherer. Diesmal hatte Hagenow nichts entgegenzusetzen. So zog der GHV in zehn Minuten auf 29:19 davon und entschied das Spiel vorzeitig. Anschließend ließ man es ein klein wenig ruhiger angehen und verwaltete die Führung. Für die Fans gab es dann noch ein paar sehenswerte Treffer, so zum Beispiel ein knallharter, präziser Unterlattenkracher vom Punkt durch Felix Fregin. Trainer Jankowski bot sich die Gelegenheit durchzuwechseln und alle Trainingsteilnehmer hatten so die Möglichkeit sich in die Torschützenliste einzutragen. Unter dem Strich kann man mit der Leistung recht zufrieden sein und sich jetzt in aller Ruhe aufs nächste Spiel gegen Plau vorbereiten.

GHV: A. Langer, Ch. Langer, M. Rosinke (6), F. Maske (7), F. Frick (4), F. Fregin (1), T. Necker (2), R. Klink (9), S. Arnold (3), I. Godje (3), D. Jokisch (2), P. Golatowski

 
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