13.03.2010: Güstrower HV – SG Banzkow-Leezen 34:30

Gestiegenes Selbstbewusstsein – GHV gewinnt gegen Banzkow deutlich 

Der GHV bleibt auch nach dem vergangenen Wochenende in der Handball-Oberliga im oberen Tabellendrittel. Vor knapp 100 Zuschauern in der Sport- und Kongreßhalle gewannen die Schützlinge von Trainer Heiko Arnold gegen die SG Banzkow-Leezen mit 34:30 Toren. Ein Sieg, der am Ende völlig verdient war und mit einer souveränen Leistung erzielt wurde.

Souverän heißt nicht etwa, dass die Barlachstädter an diesem Tag einen geruhsamen Abend verleben durften. Im Gegenteil, sie mussten arbeiten, richtig arbeiten und zu Anfang sogar einem Rückstand hinterlaufen. Die Banzkower spielten ihre Stärken im Rückraum aus. Die langen Kerle aus Westmecklenburg sprangen wie sie wollten und trafen auch nach Belieben. Auf der anderen Seite hatten die Güstrower ebenso ihre Chancen, doch gerade in den ersten 20 Minuten scheiterten sie zumeist am sehr guten Gästekeeper, der mit seinen Paraden die GHV-Bemühungen immer wieder zunichte machte.
Das änderte sich nach dem 9:10-Rückstand, dem letzten in dieser Begegnung für die Gastgeber. Sie minimierten ihre Fehler, stabilisierten die eigene Abwehr und was enorm wichtig war, auch die Angreifer fanden mehr und mehr einen erfolgreichen Weg ins gegnerische Tor. Mit dem Pausenpfiff stellte der GHV dann das Kräfteverhältnis klar und ging mit einem 14:13 in die Kabine.

Ihr gestiegenes Selbstbewusstsein unterstrichen die Güstrower in der zweiten Halbzeit mit einer ordentlichen, sehr soveränen Leistung, die keinen der Besucher an einem doppelten Punktgewinn zweifeln ließ. Stark über die gesamte Spielzeit war Andre Pötzsch ein guter Rückhalt, und auch sonst konnte der GHV auf besondere, vielleicht auch schwierige Situationen gut reagieren. Klasse zeigten die beiden Außen Thomas Arnold und Sebastian Nucklies sowie Andreas Nowatzki. Insgesamt neun Tore steuerte er zum wichtigen 34:30-Sieg bei. Er ist ein Allrounder, egal, wo ihn der Trainer einsetzte, ob am Kreis, oder auch im Rückraum, er traf von überall. Wie gut er und seine Mannschaftskollegen am Wochenende drauf waren, zeigte eine Situation in der letzten Phase des Spieles, als Güstrow mit einem Kempatrick, abgespielt von Thomas Arnold von links außen auf die Mitte, wo „Opi“ Nowatzki wartete, den Banzkower Torhüter und seine Vorderleute alt aussehen ließ.

Fazit: Banzkow ist keine schlechte Mannschaft, doch Güstrow war eben besser. In der Tabelle belegt der GHV Platz 5, zwei Punkte Rückstand auf den Viertplatzierten. 

GHV: Pötzsch, Lindenau – Th. Kahl (1), T. Arnold (4), Elsner (1) Förster (6), Hein (2), M. Kahl, Kalien, Nowatzki (9), Stölken (1), Nucklies (8), Voß (2).

 
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