06.03.2010: SG Bützow-Güstrow – Rostocker HC III 20:22

Erste Heimniederlage für SG-Damen

An ersten März-Wochenende standen sich in der Verbandsliga der Frauen, die SG Bützow-Güstrow und der RHC III gegenüber. Das Hinspiel konnte die SG knapp und mit dem nötigen Glück 20:19 für sich entscheiden. Das dieses Spiel ein heißer Tanz und zusätzlich ein hartes Stück Arbeit werden würde war allen bewusst. Denn auch bereits in Rostock taten sich die SG-Spielerinnen mit der Spielweise der Hansestädterinnen schwer.

Nach der sehr guten Leistung am vorherigen Wochenende gegen die SG Greifswald-Loitz, war das Team von Detlef Kröger und Peter Kruse eigentlich positiv gestimmt. Mussten jedoch arbeitstechnisch auf ein paar Spielerinnen verzichten. Was die Zuschauer allerdings zu sehen bekamen, erinnerte keinesfalls an das letzte Spiel.

Die SG wirkte schwach, langsam und brachte kein schnelles Angriffsspiel zu Stande, was man gegen eine gut gestellte 6:0 Deckung eigentlich braucht, um zum nötigen Torerfolg zu gelangen. Zwar konnte das Spiel in der ersten Halbzeit lange Zeit offen gehalten werden, doch in den letzten Minuten wurden die Gäste zum Kontern eingeladen und erspielten sich eine 9:12 Führung. Wer Handball kennt, weiß dass drei Tore schnell aufzuholen sind. Aber am heutigen Tag war bei den Gastgebern einfach nicht mehr drin. Sie versuchten sich noch einmal mit aller Kraft nach der Halbzeitpause ranzukämpfen und erarbeiteten sich durch gut vorgetragene Angriffe den Anschlusstreffer zum 17:18, indem sie ihr eigentliches spielerisches Können endlich zeitweise durchblitzen ließen. Am Ende reichte es allerdings trotzdem nicht. Und wenn es schon einmal spielerisch nicht läuft, hat man auch nicht das nötige Glück. Die Hansestädterinnen hatten an diesem Tag zweifelsohne das bessere Konterspiel, die konsequentere Abwehr sowie die nötige Erfahrung und gewannen 20:22. Wobei man kämpferisch der Spielgemeinschaft keine Vorwürfe machen kann. Die Damen mussten nun leider ihre erste Heimniederlage der Saison verbuchen. Verbleiben aber weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz, da auch die Mannschaften auf den vorderen Plätzen Punkte ließen. Keinen Grund also die Köpfe hängen zulassen, denn es verbleiben noch vier Spiele in denen weitere acht Punkte zu vergeben sind.

SG: Semler, Sachs (3), Wegner (4), Klink (1), Schult, Zech (1), Schubring, Kahnert, Czarschka (4), Frahm (1), Käther (4), Krupke (2)

 
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