27.02.2010: SG Bützow-Güstrow – SG Greifswald-Loitz 28:24

Heimsieg gefeiert

Am 27.Februar 2010 bestritten die Damen der SG Güstrow-Bützow nach langer Pause wieder ein Heimspiel in der Güstrower Sporthalle Kessiner Straße. Gegner war die Spielgemeinschaft Greifswald-Loitz, die momentan den 3.Tabellenplatz einnimmt und somit als leichter Favorit in die Partie ging. Das Hinspiel verloren die Güstrow-Bützowerinnen knapp mit einem Tor und so sollten die Zuschauer an diesem Tage ein spannendes Spiel erwarten.

Das Trainerduo um Detlef Kröger und Peter Kruse konnte nur auf einen kleinen Kader von 11 Spielerinnen zurückgreifen, die jedoch die Punkte unbedingt in der Barlachstadt behalten wollten. Beide Teams kamen gut aus der langen Spielpause heraus und gestalteten die ersten Spielminuten sehr ausgeglichen. Nach dem ersten Torerfolg der Gäste glichen die Gastgeberinnen umgehend aus und so legte abwechselnd eine Mannschaft vor und die andere zog unmittelbar nach. Besonders Daniela Zech, Kessy Czarschka und Franziska Benick zeigten hierbei ihre Torgefahr. Beim Stande von 10:8 konnten sich die Güstrow-Bützowerinnen erstmals etwas absetzen und retteten diesen Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause (15:13).

Das Trainergespann lobte hier besonders die spielerischen und kämpferischen Angriffsleistungen ihrer Mannschaft, forderte aber für die zweite Spielhälfte weiterhin konzentriertes Arbeiten sowie das Abstellen der ungewohnt häufig auftretenden Abwehrfehler. Beide Teams schlossen nahtlos an ihre Halbzeitleistungen an und so entwickelte sich im zweiten Abschnitt ein munterer Schlagabtausch. Beim Stande von 17:14 konnten sich die Gastgeberinnen erstmals etwas absetzen, doch die Greifswald-Loitzerinnen kämpften sich wieder heran (20:19). Wiederum erhöhten die Güstrower-Bützowerinnen ihren Vorsprung (24:21), doch auch die Gäste wollten mindestens einen Punkt mitnehmen und kamen noch einmal heran (24:23). Doch die Gastgeberinnen ließen in den letzten Minuten nichts mehr anbrennen und gewannen das Spiel am Ende verdient mit 28:24.

Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit und Ausgeglichenheit, jede Spielerin trug sich in die Torschützenliste ein, waren die Erfolgsgaranten an diesem Tag. Einziger Kritikpunkt der Trainer war die schlechte 7m-Ausbeute, nur sechs der zwölf Strafwürfe wurden verwandelt. Doch durch das Fehlen der etatmäßige Schützin Nicole Käther an diesem Tag sei dies entschuldigt. Und so machte die Mannschaft dem Geburtstagkind Daniela Zech an diesem Tag mit dem Sieg ein besonderes Geschenk.

SG: Schwaß, Semler, Wegner (3), Klink (5), Schult (1), Saß (1), Zech (3), Benick (5), Zerbe (1), Czarschka (7), Frahm (2)

 
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