27.02.2010: Güstrower HV – HSV Grimmen 31:42

Deutliche Steigerung reichte nicht zum Sieg

Nach einer sehr langen Pause, das letzte Punktspiel war am 19.12.2009, bestritt die männl. Jugend A ihr letztes Punktspiel gegen den HSV Grimmen. Siegchancen rechneten die Güstrower sich nicht aus, bis dato gingen beide Begegnungen deutlich für den HSV aus. Aber alles geben und die Gäste etwas ärgern war die Devise von Trainer Heiko Bremer.

Der erste Angriff des GHV ging daneben und Grimmen erzielte sein erstes Tor nach 25 Sekunden. Die erste Spielminute war noch nicht vergangen, schon stand es 0:2 und nach einem Strafwurf für die Gäste 0:3 aus Sicht der Güstrower. Das geht ja gut los, mochte sich so mancher Zuschauer gedacht haben. Doch der GHV berappelte sich. Tim Bremer übernahm Verantwortung, erzielte den ersten Güstrower Treffer, Santowski legte nach und Petri vermochte nicht einmal ein grobes Foul zu stoppen, Anschlusstreffer zum 3:4 plus Zeitstrafe für Grimmen. Nun waren zwei ebenbürtige Gegner auf der Spielfläche, ein ständiger Schlagabtausch bis zur zwölften Minute (8:8). Plötzlich brach der GHV ein. Die Abwehrarbeit kam völlig zum Erliegen, Fehler im Angriff häuften sich und somit die Ballverluste, die der Gegner konsequent für sich nutzte und einen Konter nach dem anderen lief. Eine Auszeit sollte helfen und die Spieler wieder auf die richtige Bahn lenken. Aber es schien ihnen die Puste ausgegangen zu sein, zehn Minuten lang erzielten die Gastgeber kein Tor, nur ein kleiner Endspurt zur Pause ließ noch ein paar Lebensgeister erkennen.

Trainer Heiko Bremer muss die richtigen Worte in der Kabine gefunden haben, heraus kam ein anderer GHV. Mit dem richtigen Zug zum Tor, mitunter schönen Spielzügen und einer etwas konsequenteren Abwehrarbeit, besonders von John Heuer, bekam der GHV die Grimmener endlich in den Griff. Die zweite Halbzeit ging an den GHV, doch leider zu spät. Die Fehler der ersten Spielhälfte ließen sich nicht mehr ausbügeln, dafür war der Abstand zu groß gewesen. Auf alle Fälle zeigten die A-Jungen des GHV, dass sie auch Handball spielen können und sich nicht zu verstecken brauchen! Endstand 31:42.

GHV: Degen, Kaiser, Lampricht, Grabowski, Bremer (7), Buddenhagen, Petri (4), Heuer (8), Hoenig (4), Santowski (8)

 
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