20.02.2010: HV Altentreptow – Güstrower HV 28:34

Gelungene Revanche

Nach der doch überraschenden Niederlage im Hinspiel wollten es die Güstrower Handballer beim Rückspiel besser machen. Das nötige Selbstbewusstsein holten sich die Gäste unter der Woche gegen den HC Empor II beim Achtelfinalsieg im Pokalwettbewerb des HVMV.

Während der ersten Halbzeit konnte man durchaus Parallelen zum Pokalspiel erkennen. Immer wieder wurde durch die Gäste zu schnell der Abschluss gesucht und die Treptower wussten dieses zu nutzen. Gleich fünf Mal wurden in der ersten 30 Minuten die Fehler in Kontertore umgewandelt. Andererseits schafften es die Gastgeber nicht die gut stehende Abwehr der Barlachstädter zu überwinden. Bis zur 13ten Minute erspielte sich der Gast einen vier Tore Vorsprung (5:9) und zwang den Trainer des Gastgebers zur Auszeit. Diese fruchtete sofort. Die nächsten Minuten gehörten der Heimmannschaft und in der 24ten Minute war der Anschluss hergestellt (10:12). Auszeit GHV. Trainer Arnold mahnte zu mehr Geduld und Übersicht im Abschluss. Einmal Nucklies, Förster und Voß und zweimal Nowatzki und der 3 Tore Vorsprung war zur Pause wieder hergestellt. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Spuren der sehr Körperbezogenen Deckung des Gastgebers zu erkennen. Kreisspieler Nowatzki musste dies schmerzhaft erfahren. Bis dato war er neben Nucklies der gefährlichste Angreifer der Güstrower, erzielten beide doch elf der sechzehn Tore.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit einem Tor der Güstrower. Aber schnell erkannte man im zweiten Durchgang die neue Marschroute der Unparteiischen. Jetzt wurde konsequenter gepfiffen was besonders der GHV zu spüren bekam. Zehn Minuten in Unterzahl ermöglichten dem Gastgeber immer wieder aufzuschließen, aber nie den Ausgleich zu erzielen. Immer wieder wurde nun Voß am Kreis gesucht, der seine Chancen zu nutzen wusste und sein bestes Saisonspiel ablieferte. Bis zur 42ten Minute erspielten sich die Gäste einen 6 Tore Vorsprung (18:24).

Kam der Gastgeber in der ersten Halbzeit hauptsächlich über Konter und den Kreisspieler zum Torerfolg, ermöglichte ihnen die Situation in der zweiten Hälfte den starken Linksaußen und die Rückraumschützen in Szenen zu setzen. Der GHV hatte aber stets eine Antwort parat. Auf einen stark haltenden Pötzsch im Tor aufbauend, konnten die Spieler nun die taktische Marschroute umsetzen und den Vorsprung halten. Immer wieder verstanden es die Güstrower mit spielerischen Mitteln den Abwehrverbund auseinander zu ziehen und die starken Nucklies und Voß in Position zu bringen. Am Ende stand ein 28:34 Sieg fest.

GHV: Pötzsch, Lindenau, Th. Arnold (3), Elsner, Förster (6), Hein (3), Th. Kahl, Kalien, Nowatzki (6), Nucklies (9), Stölken, Voß (7)

 
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