26.09.2009: Doberaner SV II – Güstrower HV II 39:30

An eigenen Möglichkeiten gescheitert

Am 26.09. fuhr die 2. Männermanschaft des GHV zum ersten Auswärtsspiel der Saison nach Bad Doberan. War die erste Hälfte noch ausgeglichen, setzten sich die Gastgeber im zweoten Durchgang Stück für Stück ab und fuhren einen deutlichen Sieg ein.

Bereits nach 60 Sekunden stand es 1:1 und  die rund 70 Zuschauer konnten sich auf ein spannendes und schnelles Handballspiel einstellen. Frühzeitig erhielt der GHV dann jedoch die erste Zeitstrafe und geriet in Unterzahl mit 1:3 in Rückstand. Wieder vollzählig gelang aber sofort der Anschluss und wenig später der Ausgleich. Beide Teams waren nun im Spiel und es entwickelte sich ein Hin und Her. Dabei langten die Doberaner in der Abwehr je doch kräftiger zu und konnten einige Bälle erobern. Dies nutzten die Hausherren dann um sich einen minimalen zwei Torevorsprung herauszuarbeiten. Güstrow versuchte dagegenzuhalten, war aber in der Defensive einfach zu harmlos. Immer wieder kam Doberan durch die Mitte zu einfachen Toren. Güstrow hingegen mußte sich jedes Tor in kraftaufwendiger Weise erkämpfen. Nach einer Viertelstunde ließ die Konzentration im Angriff ein wenig nach so dass sich die Doberaner weiter absetzen konnten. Erst beim Stand von 19:13 riss sich der GHV wieder zusammen und startete bis zur Pause eine Aufholjagd. Die Abwehr stand jetzt sicherer und im Angriff lief es. Treffer um Treffer wurde plaziert und zum Pausentee stand es 19:19.

Damit war die Partie wieder offen. Doch nach dem Seitenwechsel gelang es den Barlachstädtern nicht an die Leistung aus dem ersten Durchgang anzuknüpfen. Schnell geriet man wieder in Rückstand. Zum einen fehlte es an einer klaren Strucktur im Angriffsspiel, zum anderen gaben unnötige Zeitstrafen den Ausschlag - 12 Minuten spielte man in der 2. Hälfte in Unterzahl. Unterstützt von den Fans nutzte Doberan die stetige Überzahl um sich weiter abzusetzen. Über 24:21, 28:22 und 34:26 lief das Spiel seinem Ende entgegen. Zwar versuchte der GHV beherzt dagegen zu halten, doch an diesem Tag war einfach nichts zu machen. Mit 39:30 mußte man sich geschlagen geben. Bis zum Rückspiel bleibt jedoch ausreichend Zeit um sich weiter in Angriff, Abwehr und Taktik zu verbessern, um dann das Ergebnis positiver zu gestalten.

GHV: A. Langer, C. Langer, F. Fregin, F. Frick (3), F. Stölken, R. Klink (7), T. Necker (4), D. Jokisch (2), M. Rosinke (12), P. Golatowski (1), F. Maske (1), M. Langer.

 
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