27.09.2009: SV Pädagogik Rostock – SG Bützow-Güstrow 29:14

Spielerische Linie nicht gefunden 

Konnte die SG Bützow-Güstrow um Trainerteam Detlef Kröger und Jens-Peter Kruse letzte Woche zum Spiel gegen den VfL BW Neukloster auf eine volle Bank zurückgreifen, hatten sie an diesem Sonntag auswärts gegen den SV Pädagogik Rostock zu Beginn des Spiels nur sieben Feldspielerinnen und zwei Torfrauen zur Verfügung. Erfreulicherweise streifte sich Betreuerin Simone Sachs das SG Trikot über, um den Frauen wenigstens eine Wechselmöglichkeit anzubieten.

Zu Beginn des Spiels konnten die deutlich körperlich unterlegenden SG Spielerinnen noch gut mithalten. Jedoch fanden sie für den starken Mittelblock der Gastgeber nicht das richtige Mittel und blieben oft in der Abwehr hängen. Die Angriffe wurden zu langsam und harmlos vorgetragen. Man konnte zwar hier und da einen Strafwurf rausholen und verwandeln, sowie einen erfolgreichen Tempogegenstoß starten, jedoch reichte dies gegen die starken Rostockerinnen nicht aus. Bis zur 20. Minute (7:6) gestaltete sich das Spiel noch relativ ausgeglichen. Doch dann kam der unerklärliche Einbruch der SG-Frauen, der sich wie ein roter Faden durch das gesamte restliche Spiel zog und von dem sie sich nicht mehr richtig erholten. Die Körpersprache stimmte nicht mehr, die Kräfte ließen nach und die SG-Frauen fanden einfach keine spielerische Linie. Mit einem Halbzeitstand von 14:7 verabschiedeten sich beide Teams in die Pause.

In der zweiten Halbzeit unterstützten Maria Frahm und auch Maria-Kessy Czarschka noch das SG-Team. Jedoch konnte auch dies die Hohe Niederlage von 29:14 leider nicht verhindern. Die Abwehr der Gäste stand zwar besser, aber im Angriff wurde zu schnell und überhastet abgeschlossen was viele einfache Gegentore durch Konterspiel der Gastgeber zur Folge hatte. Am Ende muss man fairer Weise sagen, SV Pädagogik hat an diesem Tag zu recht gewonnen, auch wenn der Sieg am Ende etwas zu hoch ausgefallen ist. Aber wie heißt es so schön: „Man sieht sich immer zweimal in der Saison!“. Das haben die SG Damen bereits letztes Jahr gegen Pädagogik unter Beweis gestellt.

Mit der Leistung können die SG- Frauen sowie der Trainerstab sicherlich nicht zufrieden sein und sind sie auch nicht. Aber nun heißt es die Fehler im Training zu analysieren, aufzuarbeiten und abzustellen damit nächste Woche gegen den Stavenhagener SV zwei Punkte eingefahren werden können.

SG: Semler, Schwaß, Czarschka (6), Krupke, Käther (3), Zisler (4), Sachs, Benick, Zerbe, Frahm, Zech (1)

 
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