19.09.2009: Güstrower HV – SV Fortuna 50 Neubrandenburg 14:42

Güstrower mB-Jugend mit großer Moral trotz hoher Niederlage

Am 19.09. empfing die männliche B-Jugend des GHV den Liga Konkurrenten aus Neubrandenburg. Wurde im Vorfeld bereits einiges von der exzellenten Nachwuchsarbeit in Verbindung mit Sportschule, Auswahlspielern und Trainingsintensivität der Neubrandenburger bekannt, so bewies der Gegner im gesamten Spiel seine Stärke.

Zwar ging der GHV durch John Heuer mit 1:0 in Führung, dies sollte aber für die Güstrower leider der einzige Fall zum Jubeln für diese Partie sein. Die Güstrowsieben zeigten in der Folge zu viel Respekt, agierten stellenweise ängstlich gegenüber dem großen Nachbarn, die zudem mit einer offensiven 1:5 Deckung die GHV-Jungs vor arge Probleme stellten. Die Fortunagäste zwangen die Barlachstädter zu Einzelaktionen und zu technischen Fehlern, daraus resultierende Ballverluste wurden konsequent in Tempogegenstößen zu einfachen Toren genutzt. Über ein 1:6 und 4:12 bis zu dem Halbzeitstand von 8:21 musste der GHV so seine Gäste davonziehen lassen, und auch die zweite Hälfte brachte nur kleine Hoffnungsschimmer, die in den ein oder anderen Treffer mündete.

Die kompromisslose, nicht überharte, aber doch feste zupackende Abwehr der Gäste schmeckte den Güstrowhandballer überhaupt nicht, und so kam es zu keiner Ergebnisskosmetik. Zur Freude der zahlreichen Zuschauern steckten die Güstrower allerdings nie auf, sie versuchten immer wieder dagegen zu halten und die Mannschaft brach trotz des hohen Rückstandes nicht auseinander. Und so gilt es, aus diesem Spiel zu lernen, den Respekt vor scheinbar übermächtigen Mannschaften abzulegen, wartet doch kommenden Samstag in Bützow mit dem Team des Empor Rostock der nächste, starke Gegner auf die Langeschützlinge. Mit der gezeigten Moral, der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem vorhandenen Spaß am Handball kann die Mannschaft des GHV gegen Empor aber auf jeden Fall ein besseres Ergebnis schaffen.

GHV: Max Godow, Gino Richter, Constantin Grosse, Tim Dethloff, Robin Georg, Tom Radlach, René Schulz, Felix Witte, Bastian Lange, Maximilian Olbrecht, John Heuer, Wolfram Kaduk, Max Reinicke

 
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