20.03.2009: Güstrower HV – HSV Grimmen 38:39

Sie waren dem Ziel so nah – A-Jugend verlor knapp erstes Pokal-Finalspiel

Zu ungewöhnlicher Zeit, Freitagabend 20.00 Uhr, empfing die A-Jugend des GHV den HSV Grimmen zum ersten Pokalfinalspiel in der Sport-und Kongreßhalle. Nicht nur, dass Aufbauspieler Michael Langer beruflich verhindert war, zu allem Unglück verletzte sich Níls Küchler beim Aufwärmen die Hand so schwer, dass er nicht spielen konnte. Positiv war, dass Maik Gundlach nach längerer Krankheit so langsam wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann und die drei B-Jugend Spieler Mirco Petri, Daniel Langberg und Hans-Eric Santowski sich zur Verfügung stellten.

Nach dem Doppelsieg gegen Loitz im Halbfinale, wollte man wenigstens zu Hause einen Sieg gegen Grimmen erkämpfen. Daß die Gäste was dagegen hatten, bewiesen sie, indem sie schnell 0:3 in Führung gingen, aber Güstrow war wach und glich aus. Die erste Viertelstunde war ein ständiger Schlagabtausch beider Mannschaften, dann konnte Güstrow zum ersten Mal in Führung gehen und baute diese stetig aus. Erfolgreichster Werfer des GHV bis dahin und im gesamten Spiel, Felix Elsner, wurde von der Grimmener Deckung aus dem Spiel genommen, aber die Güstrower behielten ihre Drei-Tore-Führung (18:15) bis zur Pause.

Munter ging es danach weiter, der GHV baute in den nächsten fünf Spielminuten seine Führung aus - 22:16. Nun schlichen sich Fehler ein, Julius Bräudigam verfehlte das Tor nur knapp - Pfostenknaller. Auch die nächsten beiden Angriffe konnte der GHV nicht erfolgreich abschließen. Die Deckung der Güstrower agierte schwerfällig und harmlos. Zu wenig für einen kampfstarken HSV, hier wollte jeder Spieler Tore erzielen. Nach fünfzehn Minuten war Grimmen dran - 29:27.

Der GHV kämpfte verbissen, besonders Benjamin Kallien dachte nicht ans Aufgeben. Unermüdlich versuchte er die Abwehr zu organisieren, aber dem GHV fehlte die nötige Konzentration. Noch zehn Minuten zu spielen, Grimmen schaffte den Ausgleich (31:31), der Gastgeber konnte durch Mirco Petri noch einmal in Führung gehen, doch dann war die Luft bei den Güstrower raus. Die Abwehr existierte praktisch gar nicht mehr, leichtes Spiel für die Gäste. Schade - mit einer Hand waren sie schon am Pott dran, doch sie verloren knapp mit einem Tor (38:39).

Nun denn, verloren ist noch nichts! In Grimmen ist es zwar noch schwerer sich zu behaupten, aber vielleicht hat ja auch hier der Pokal seine eigenen Gesetzte. Handball spielen kann der GHV jedenfalls auch - wie gesehen.

GHV: Wohlgemuth, Küchler, Maske (5/1), Elsner (14), Kallien (8),  Schmidt, Santowski (2), Bräutigam (4), Petri (4), Gundlach, Langberg (1)

 
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